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Wie viel Emotionen darf "Mann" eigtlich zeigen ohne gleich als "Weichei" zu gelten?
Dieses Erotik Thema wurde 49 mal beantwortet und 1952 mal angesehen.
22.02.2008
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#1
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Wie viel Emotionen darf "Mann" eigtlich zeigen ohne gleich als "Weichei" zu gelten?
Hallo,
Mir sind gerade zwei Fragen eingefallen, die wie ich finde schon in einen gewissen Zusammenhang stehen.
An erste Stelle richtet sich zumindest die erste Frage an die weiblichen Mitglieder, aber natürlich dürfen sich auch die Männer zu Wort melden. Grins
Man mag es zwar kaum für möglich halten  , aber auch wir Männer haben ja bestimmte Situationen wo man u.U. recht emotional reagiert.
Von daher mal die Frage:
Wie viele Emotionen kann oder darf ein Mann der Frauenwelt gegenüber zeigen, ohne gleich als „Weichei“ abgestempelt zu werden?
Ich bin zwar im realen Leben ein Mensch der seine Emotionen grundsätzlich sehr gut unter Kontrolle hat und grundsätzlich niemals mehr von sich zeigt als was ich wirklich möchte (erscheine daher manchmal unnahbar zumindest sagst man das  ),aber selbstverständlich hab auch ich mal schwache Momente wann man evtl. mal mehr von sich Preis gibt als was evtl. sinnvoll ist.Und somit komme ich zu der zweiten Frage. Grins.
Wie viel von dem was euch im täglichen Leben emotional beschäftigt vertraut ihr euren Partnern (bzw. Partnerinnen) wirklich an?
Gerade auf Grund der negativen Erfahrungen in der letzten langjährigen Beziehung hab ich für mich persönlich festgestellt, dass es besser ist wenn mit über bestimmte Angelegenheiten besser nicht mit der Partnerin spricht (d.h. wenn es nicht unmittelbar die Beziehung betrifft).
Seit dem fällt es mir oftmals leichter mit guten Freunden (bzw. Freundinnen) oder völlig mit völlig unbeteiligten Personen über bestimmte Sachen die einen beschäftigen zusprechen.
Ich bin mal gespannt wie ihr zu dem Thema steht.
Gruß
Holgi78
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23.02.2008
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#2
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Mitglied
Registriert seit: 24.09.2007
Ort: Köln
Alter: 46
Beiträge: 31
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AW: Wie viel Emotionen darf "Mann" eigtlich zeigen ohne gleich als "Weichei" zu gelte
Die Frauen, die behaupten oder meinen, Männer welche Gefühle zeigen, seien Weicheier, die haben ein Problem.
Denn ich ziehe gerade vor diesen Männern den Hut, die zu ihren Gefühlen stehen. Das sind doch keine Weicheier.
Und Männer, die ihre Gefühle nie zeigen und meinen, sie müssten einen auf cool machen, dénn das sei ja sooo männlich, mit solchen Männern können Frauen doch gar nichts anfangen.
Sicherlich gibt es solche Frauen, die behaupten, Männer die zu ihren Gefühlen stehen, seien Weicheier. Aber das sind dann auch die Frauen, die eigentlich unter der Gefühlskälte ihrer Männer leiden. Oder es sind Frauen, die selbst auch keine Gefühle zeigen können.
WEicheier sind für mich was ganz anderes. Ein Mann, der immer den unteren WEg geht, der sich nicht gerade machen kann, der keine eigene Meinung hat, der im Beruf nicht seinen Mann steht, das sind Weicheier.Jasager sind Weicheier. Männer die nicht zu ihren Frauen stehen sind Weicheier. Oder wenn sie mit Kumpels zusammen sind und ihre Frau dann vor denen runter machen, um zu zeigen wie toll sie doch sind, das sind Weicheier.
Aber ein Mann der zu seinen Gefühlen steht, selbst wenn er mal weint weil ihm danach ist, das ist doch Stärke. 
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23.02.2008
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#3
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TOP Mitglied
Registriert seit: 15.11.2007
Ort: in einem Haus
Beiträge: 418
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AW: Wie viel Emotionen darf "Mann" eigtlich zeigen ohne gleich als "Weichei" zu gelte
Ninalove das hast du toll Interpretiert!Also gibt s noch Hoffnung,für manche Männer .Stärke hin oder her ,im grunde sind die Männer immer die Deppen.
LG wies38 
Geändert von wies38 (23.02.2008 um 00:55 Uhr).
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23.02.2008
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#4
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TOP Mitglied
Registriert seit: 01.02.2008
Ort: D
Alter: 53
Beiträge: 117
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AW: Wie viel Emotionen darf "Mann" eigtlich zeigen ohne gleich als "Weichei" zu gelte
Zitat:
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Aber das sind dann auch die Frauen, die eigentlich unter der Gefühlskälte ihrer Männer leiden. Oder es sind Frauen, die selbst auch keine Gefühle zeigen können.
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Ich muss ja mal Kritik äußern!
Das Zitat liest sich, als wären Männer gefühlskalt, während Frauen ihre Gefühle nur nicht ausdrücken können. (Nicht alle, nur die Angesprochenen!)
Will damit nur klarstellen, dass Männer ebenso Probleme damit haben können, ihre Gefühle auszudrücken, wie es tatsächlich gefühlskalte Frauen gibt.
Zitat:
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Stärke hin oder her ,im grunde sind die Männer immer die Deppen.
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Nun ja, die Deppen vielleicht nicht, aber in den seltensten Fällen diejenigen, die in Sachen Sex entscheiden!
Zitat:
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Wie viele Emotionen kann oder darf ein Mann der Frauenwelt gegenüber zeigen, ohne gleich als „Weichei“ abgestempelt zu werden?
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Das könnte sogar situaionsabhängig sein:
Sinngemäßes Zitat aus "6 Tage 7 Nächte", er und sie notgelandet auf einsamer Insel, Flugzeug stark beschädigt, Piraten im Anmarsch:
Er: "...Ihr wollt doch immer einfühlsame Männer, die auch mal weinen können..."
Sie: "Ja schon, aber in einer solchen Situation wäre uns ein Macho lieber!"
So ungefähr der Dialog!
Könnte da was dran sein? 
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23.02.2008
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#5
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Top Mitglied
Registriert seit: 28.05.2007
Ort: Hessen
Alter: 26
Beiträge: 4.274
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AW: Wie viel Emotionen darf "Mann" eigtlich zeigen ohne gleich als "Weichei" zu gelte
Männer die heulen schön und gut, aber bitte nicht mein Mann.
Ich habe kein Problem damit wenn ein Mann Emotionen zeigt, aber bei meinem Mann wäre es komisch. Liegt aber vielleicht auch daran das er zu sehr Macho ist und es nicht zu ihm passen würde.
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23.02.2008
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#6
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AW: Wie viel Emotionen darf "Mann" eigtlich zeigen ohne gleich als "Weichei" zu gelte
Für mich ist es ein Zeichen von Stärke, wenn ein Mann auch zeigen kann, was gerade in ihm vorgeht. Es muss sich ja nicht nur um die negativen Emotionen handeln. Aber die positiven kann Mann auch viel eher schon mal zeigen als die negativen. UNd gerade in der Partnerschaft ist es meiner Meinung nach auch ein sehr deutliches Zeichen von Vertrauen, wenn der Mann mit seinen Emotionen nicht hinter dem Berg hält.
Und gerade bei Macho-Männern berührt mich das immer extrem, wenn die Gefühle zeigen - kann Göre insofern also nicht zustimmen. Wenn ein "richtiger" Macho z.B. weint, zeigt das doch nur, dass er auch nur ein Mensch ist und dass hinter der harten Fassade auch ein Mensch mit Gefühlen steckt, der sich nichts daraus macht, was seine Umgebung von ihm hält.
Weicheier sind für mich Menschen, die keine eigene Meinung haben oder im entscheidenden Augenblick nicht dazu stehen und sich nicht dafür einsetzen. Und dann ist es egal, ob es sich dabei um einen Mann oder eine Frau handelt.
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23.02.2008
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#7
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AW: Wie viel Emotionen darf "Mann" eigtlich zeigen ohne gleich als "Weichei" zu gelte
Ich erinnere nur mal an eine Kinowerbung, in der ein ziemlicher Pfundskerl geheult hat, weil ihm der Film so ergriffen hat, das fand ich so süß *g*
Aber jemand der über jede Kleinigkeit heult (egal ob Mann oder Frau), das wäre nichts für mich.
Heulen ist ja ok, aber man kann es auch übertreiben.
Im allgemeinen finde ich es aber gut, wenn man zu seinen Gefühlen steht und auch offen darüber sprechen kann.
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25.02.2008
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#8
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TOP Mitglied
Registriert seit: 10.12.2007
Ort: im Schloß der TRÄUME
Alter: 47
Beiträge: 1.585
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AW: Wie viel Emotionen darf "Mann" eigtlich zeigen ohne gleich als "Weichei" zu gelte
Für viele Männer bedeutet die Offenbarung ihrer Gefühle, im beruflichen wie auch im privaten Bereich, Schwäche. „Männer weinen nicht“ – dieser Erziehungsgrundsatz ist scheinbar fest in unserem Denken verankert.
Was sagen Männer oft von sich selbst?
Ich bin ein rationaler Mensch, verlasse mich auf meinen IQ, und kann mir keine Emotionen leisten. Das macht mich angreifbar, gar lächerlich, schadet meinem Image…..
Nicht ganz zu verstehen, wenn man bedenkt, dass ja immerhin über 90% der emotionale Mitteilungen nonverbal sind, d. h. sie drücken sich in Körperhaltung, Bewegungen und Gesten aus.
Also ein Mann ohne Emotionen? Unvorstellbar!
Auch Leidenschaft, Trauer, Ergriffenheit, Enttäuschung, Angst sind ganz alltägliche menschliche Gemütsbewegungen und warum soll unser männliches Pendant sie nicht ebenso ausleben sein dürfen, denn diese emotionale Intelligenz (EI) als Kombination von Selbstwahrnehmung, Selbstreflexion und Selbststeuerung im Umgang mit sich selbst und anderen Menschen bringt schließlich eine Reihe von sozialen Fähigkeiten hervor:
Einfühlungsvermögen, Aufmerksamkeit, Mitgefühl, Respekt, Takt und Höflichkeit, Rücksichtnahme, Frustrationstoleranz und letztendlich die Kommunikationsfähigkeit an sich.
Sicher gibt es Nuancen der Art dieser Offenherzigkeit zwischen Beruf, Alltag, Partnerschaft, aber ich bin ganz sicher Göre, wenn Deinem Mann am Tag Eurer Trauung vor Rührung die Tränen in den Augen stehen, dann wirst Du diesen Satz
Zitat:
Zitat von Göre
Männer die heulen schön und gut, aber bitte nicht mein Mann.
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nicht aufrecht erhalten und Deinen Mann nicht als Weichei abstempeln wollen.
Eine Frage von Dir Holgi wurde aber noch gar nicht beantwortet:
Zitat:
Zitat von Holgi78
Und somit komme ich zu der zweiten Frage. Grins.
Wie viel von dem was euch im täglichen Leben emotional beschäftigt vertraut ihr euren Partnern (bzw. Partnerinnen) wirklich an?
Gerade auf Grund der negativen Erfahrungen in der letzten langjährigen Beziehung hab ich für mich persönlich festgestellt, dass es besser ist wenn mit über bestimmte Angelegenheiten besser nicht mit der Partnerin spricht (d.h. wenn es nicht unmittelbar die Beziehung betrifft).
Seit dem fällt es mir oftmals leichter mit guten Freunden (bzw. Freundinnen) oder völlig mit völlig unbeteiligten Personen über bestimmte Sachen die einen beschäftigen zusprechen.
Gruß
Holgi78
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Nun kenne ich Deine negativen Erfahrungen nicht, aber für mich gehört es zur Offenheit in einer Beziehung einfach dazu, dem Anderen alltäglich erlebte Erfahrungen und Gefühle, auch wenn sie nichts mit der Partnerschaft zu tun haben, zu offenbaren / anzuvertrauen.
Wir halten diese Art der Kommunikation seit Jahren so.
Iich wäre sehr traurig, nicht an diesem Teil seines Lebens teilhaben zu dürfen und bin andererseits für seine ehrliche Meinungsäußerung zur jeweiligen Begebenheit immer sehr dankbar, denn einerseits ist es leichter, Emotionen gemeinsam auszuleben, andererseits eröffnet es mitunter völlig neue Blickwinkel auf die Ursachen der hervorgerufenen Empfindungen und bildet damit eine wichtige Grundlage für zukünftige Entscheidungen und Verhaltensweisen.
Liebe Grüße
LH
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25.02.2008
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#9
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AW: Wie viel Emotionen darf "Mann" eigtlich zeigen ohne gleich als "Weichei" zu gelte
Hallo ihr Lieben,
danke erst einmal für eure Antworten und eigentlich wollte ich heute noch ausführlich reagieren, allerdings ist es jetzt schon recht spät und von daher...
Aber ist werde in den nächsten zwei Tag ganz sicher noch mal was dazu schreiben.
Gruß
Holgi78
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26.02.2008
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#10
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Top Mitglied
Registriert seit: 28.05.2007
Ort: Hessen
Alter: 26
Beiträge: 4.274
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AW: Wie viel Emotionen darf "Mann" eigtlich zeigen ohne gleich als "Weichei" zu gelte
Zitat:
Zitat von lustvolle Hexe
Sicher gibt es Nuancen der Art dieser Offenherzigkeit zwischen Beruf, Alltag, Partnerschaft, aber ich bin ganz sicher Göre, wenn Deinem Mann am Tag Eurer Trauung vor Rührung die Tränen in den Augen stehen, dann wirst Du diesen Satz
nicht aufrecht erhalten und Deinen Mann nicht als Weichei abstempeln wollen.
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Natürlich nicht, aber er wird nicht weinen und es werden auch keine Tränen von seiner Seite fließen, dafür kenn ich Ihn zu gut.
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