Pornofilme gucken ist irgendwie so ein bisschen wie anderen Leuten beim Essen zuzusehen: Man bekommt Appetit, aber man wird nicht satt und auf Dauer ist es unbefriedigend.
Ich mag noch am ehesten die Filme, bei denen man zumindest das Gefühl hat, dass die Protagonisten "echt" sind und etwas füreinander empfinden. So ein Dampfmaschinengerammel mit stark geschminkten Wasserstoffblondinen, darauf kann ich verzichten. Oder wenn die Frau zwar schön ist, aber der Kerl so 'ne eklige Dumpfbirne, dann krieg ich immer Mitleid mit der Frau, die offenbar ganz dringend Geld braucht.
Ich habe mir in der Videothek auch noch nie einen geliehen. Erst mal fände ich's eklig den anzufassen, dann wäre mir ein kompletter Film sowieso zu lang und außerdem gibt's im Internet so viel Auswahl, das reicht, wenn man sich mal 'ne Freude machen will.
Was an Pornos am meisten stört: Man weiß meist schon sehr früh, wie sie ausgehen werden. Wo bleibt da die Spannung?
