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Gedanken einer Zweitbeziehung
Hab viel zu oft mich selbst gequält
aus Feigheit den falschen Weg gewählt
häufig eine Chance gewittert
beim letzten Schritt vor Angst gezittert
heut bin ich dankbar für all die Stunden
an denen ich mich überwunden
was ich mir nehme, steht mir auch zu
der Grund dafür, mein Schatz, bist Du
ich lebte im Dunkeln, nun ist es hell
ging mir auch manches etwas schnell
und doch folgt mein Dank Dir auf Schritt und Tritt
komm, nimm mich weiter dahin mit
wo ich mich aufgeb, das Leben pulsiert
hatt ich vorher nicht kapiert
und Deine Lust, Dein Sex, Dein Verlangen
lassen mich nur um eines Bangen
daß es aufhört, nachdem es begann
was fang ich denn ohne Dich an ?
mit keinem Andern kann ich so sein
ich bitte Dich, laß mich nicht allein
Du hast mich manches Mal auch erschreckt
und doch das Luder in mir geweckt
das immer Dich will, das stets Dich begehrt
was Dich doch im Geheimen ehrt
mich da zu haben, wo Du es willst
Du daran Deine Begierde stillst
ich will Dir gehören, mit Haut und Haar
leider ist Dir das viel zu sehr klar
Du spielst mit mir, noch spiele ich mit
warte auf Deinen nächsten Schritt
und selbst wenn wir schon am Abgrund stehen
mit Dir würd ich noch weiter gehen
wenn wir dann stürzen in´s tiefste Tal
weiß ich, mit Dir mach ich es nochmal
sei mein Erzieher, mein Sklave, mein Held
für Dich geh ich bis an´s Ende der Welt
sei mein Beschützer, mein Gegner, mein Freund
von einem wie Dir hab ich immer geträumt
sei freundlich, sei böse, sei richtig gemein
bei mir kannst Du wirlich alles sein
am Schluß möcht´ ich nur eines wissen
würdest Du mich auch vermissen ?
so wie ich Dich, wenn ich Dich nicht seh
Du tust mir so gut, Du tust mir so weh ! ! ! !
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