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Der Fremde am Telefon - Teil 19
Kapitel 19 - Demut und Respekt
Der Flur war tiefweiß gestrichen und recht lang und schmal. Sie durchquerte ihn und blickte sich neugierig zu den Seiten hin um. Kurz darauf betrat sie einen anderen, ziemlich großen Raum, der ebenfalls weiß gestrichen war. Auf dem Boden lag eine Plane mit trockenen Farbflecken und eine Leiter lehnte an der Seite. Karen fragte sich, warum der Fremde sie in diese Wohnung geführt hatte. Was hatte er vor? Noch während sie sich umblickte, hörte sie seine Stimme hinter sich. „Dreh dich nicht um. Geh zu der Leiter. Auf ihr findest du eine Augenbinde. Diese wirst du tragen – nackt.“ Nackt… Karen fragte sich, ob sie sich tatsächlich vor einem wildfremden Mann ausziehen sollte. Sie dachte an ihre Fettpolster und erwischte sich dann dabei, dass sie diese nur vorschob, weil sie Bammel hatte. Allerdings wollte sie nicht die letzte Chance, die er ihr gab, verspielen. Zögernd näherte sie sich der Leiter und fummelte dabei an ihrem T-Shirt, bis sie sich seiner entledigt hatte. Der BH und ihr Rock folgten kurz darauf. Nur beim Slip kämpfte sie mit ihrer Scham. „Jetzt mach schon,“ hörte sie ihn scharf sagen. Noch ein kurzes Zögern, dann schlüpfte sie ebenfalls aus ihrem Slip und setzte sich die Augenbinde auf.
Er kam näher. Sie konnte es hören und spüren. Nackt stand sie vor ihm und bemühte sich, ihre Blöße nicht zu verdecken. In diesem Moment dachte sie an Hannas Selbstgespräch über die Masturbation deutscher Männer. Noch bevor sie ihre Gedanken auf das Hier und Jetzt richten konnte, spürte sie plötzlich, wie er mit seinen Händen ihre Brüste fast schon schmerzlich umschloss. Karen schrie erschrocken auf und vernahm sein Lachen. Auch wenn ihre Hände nicht angebunden waren, fühlte sie sich ihm ausgeliefert. Der Fremde drängte sie gegen eine Wand, rieb sein erregtes Glied an sie und als sie vor Lust leise seufzte, drängte er sein Knie zwischen ihre Schenkel. Im ersten Moment erschrak Karen etwas. Wieder lachte er, gab sie frei und schubste sie sanft zu Boden. Das Gleichgewicht brach unter ihr zusammen und sie fiel zu Boden. Der erste Gedanke der ihr durch den Kopf schoss war: Hier ist alles voller Farbe. Sie wusste selber nicht, warum sie ausgerechnet daran dachte.
Wenige Sekunden später vernahm sie ein vertrautes Klicken. Anscheinend machte es ihm Spaß, sie in Handschellen zu legen. Was er jetzt wohl tun würde? Karen befeuchtete mit der Zunge ihre Lippen und wartete ab. Es war still, so still, dass Karen sich fragte, ob er noch bei ihr im Raum war.
Ganz allmählich beruhigte sie sich wieder und versuchte aufzustehen. Wenn man mit Handschellen an eine Stange gefesselt war, stellte dies aber eine ziemliche Herausforderung dar, die selbst Karen nicht meistern konnte. So sehr sie es auch versuchte: Es war sinnlos. Sie schnaubte, als ihr bewusst wurde, dass sie dem Unbekannten tatsächlich auf Gedeih und Verderb ausgeliefert war. >Wie blöd kann man nur sein?< fragte sie sich.
Und dann hörte sie es. Er bewegte sich und kurz darauf riss er ihre Beine auseinander und schmierte ihr irgendwas zwischen die Beine. Dazu führte er seinen Finger tief in ihre Scheide ein, so dass sie genüsslich stöhnte. Sehnsüchtig bog sie sich ihm entgegen, bat seine Finger still, sie weiterhin auszufüllen und stellte erfreut fest, dass er nicht vorzuhaben schien, aufzuhören. Alles in ihr prickelte vor Lust, als er seine Finger tiefer und tiefer einführte. Und erst dann merkte sie, dass etwas in ihrer Scheide wärmer und wärmer wurde. Was auch immer er auf den Fingern gehabt hatte, es war für diesen Effekt verantwortlich. Zuerst genoss Karen die Wärme, aber es wurde heißer und heißer und immer heißer. Seine Finger steckten immer noch in ihr und mittlerweile hatte sie das Bedürfnis, ihn von sich zu stoßen. Sie konnte sich noch so sehr winden und noch so sehr betteln, er hörte nicht auf. Manchmal küsste er sie. Wahrscheinlich wollte er sie damit ruhig stellen. Karen spürte, wie ihr die Tränen in die Augen schossen, aber er fingerte sie unbeeindruckt weiter. Und dann geschah etwas, mit dem Karen niemals gerechnet hätte. Irgendwas in ihr durchbrach die Schmerzgrenze und katapultierte sie in eine Lust, die sie bisher nie kennen gelernt hatte. Getragen von dem brennenden Schmerz und von seinen behutsamen Fingern ließ sie sich tief fallen, streckte sich ihm entgegen und als sie schließlich mit einem lauten Stöhnen zum Orgasmus kam, hatte sie sich noch nie so geborgen gefühlt.
Er ließ ihr Zeit, wieder im Hier und Jetzt zu landen, ließ ihr Zeit, das Erlebte zu erfassen und führte sie dann an den Haaren in einen anderen Raum, in dem es ihr viel zu heiß war. Dort drückte er sie zu Boden und sie landete weich auf einer Matratze. Erschöpft lehnte sie sich auf der Matratze zurück. Neben sich hörte sie ihn hantieren und sie fragte sich, was er nun mit ihr anstellen würde. Diese Frage musste sie sich nicht allzu lange stellen. Der Unbekannte beugte sich zu ihr hinunter drehte sie auf den Bauch und begann damit, ihre Hände zu fesseln. Sie spürte die Seile an ihren Armen, als er sie verknotete. Für Karen war es sehr ungewohnt, die Arme nicht bewegen zu können und im ersten Moment wollte sie sich dagegen wehren. Schließlich beruhigte sie sich jedoch damit, dass der Fremde ihr bisher noch nie geschadet hatte.
Er drehte sie auf den Rücken zurück und Karen musste auf den gefesselten Armen liegen. Das passte ihr ganz und gar nicht, aber sie schwieg weiterhin. Kurz darauf verpasste er ihr eine Ohrfeige. Karen fragte sich, warum er sie geschlagen hatte und doch ahnte sie, dass es ihm Freude bereitete. So etwas ist doch pervers, dachte sie sich, als sie beschämt feststellte, dass er sie geil machte.
Sein Mund schloss sich um ihre Brüste, saugte sie, leckte sie und biss immer wieder zu. Sein Verhalten stürzte sie in einen Zwiespalt. Auf der einen Seite wollte sie weinen und schreien und auf der anderen Seite spürte sie eine nie gekannte Ekstase. Ihr Zwiespalt verwirrte sie. Und er wuchs mit jedem Biss. Als er schließlich zwischendurch ihre feuchte Scheide streichelte, fiel er in sich zusammen und sie genoss den Lustschmerz.
Zu allem Überfluss zündete er schließlich ein Streichholz an, brachte damit eine Kerze zum Brennen und ließ das Wachs auf ihre Brüste, den Bauch und ihre Oberschenkel tropfen. Der warme Wachs war zuviel für ihren heißen Körper. Auch wenn ihr Stolz es ihr verbieten wollte, kam er nicht dagegen an. Karen weinte. Eigentlich kam sie sich ziemlich dumm vor. Es tat ja noch nicht einmal mehr richtig weh, aber es fiel ihr schwer, die Hitze zu ertragen. Behutsam blies er die Kerze aus, nahm Karen in den Arm, streichelte sie, tröstete sie. Schließlich verschwand er kurz und kam mit einer Überraschung wieder. Zwei Eiswürfel legte er auf ihren Bauch. Im ersten Moment zuckte sie heftig zusammen, bevor sie schließlich begriff. Eifrig rieb er sie mit den Eiswürfeln ein und führte einen weiteren zwischen ihre Schenkel, geradewegs in ihre Scheide ein. Karen begann sich zu entspannen.
Der Fremde wartete, bis sich der Eiswürfel zwischen ihren Beinen aufgelöst hatte, bevor er sie in den nächsten Raum führte. Unsicheren Schrittes folgte sie ihm.
Er geleitete sie in die Mitte des Raumes. Plötzlich ging es nicht mehr weiter. Hätte Karen ihre Hände nicht hinter dem Rücken verbunden gehabt, hätte sie sicherlich schnell herausgefunden, dass sie vor einem Tapeziertisch stand. Geduldig half er ihr, sich über den Tisch zu legen. Dabei streckte sie ihm ihr Hinterteil entgegen. Wie sie so über dem Tapeziertisch lag, dachte sie daran, dass noch eine Strafe für sie offen stand. „Herr, es steht noch eine Strafe für mich aus, weil ich noch nicht gut genug erzogen bin.“ Das „Herr“ hatte sie vor ein paar Tagen in einem SM Buch gelesen. Sie hoffte nur, dass es nicht zu aufgesetzt wirkte und ihre Strafe verschlimmerte. Aber er sagte nichts. Weder etwas Positives, noch etwas Negatives. Das Einzige, das er tat war, ihre Fesseln zu lösen und weiter oben wieder zu verknoten. Karen wartete gespannt darauf, was er vorhatte. Allmählich begann es – über den Tapeziertisch gebeugt – unbequem zu werden, aber sie wusste nicht, ob es eine kluge Idee war, ihn darauf hinzuweisen. Also hielt sie den Mund und wartete.
Der Fremde streichelte über ihren Po und in diesem Moment begann sie etwas zu ahnen. Sie spürte, wie er ausholte und auf ihren Po schlug. Dabei biss sie die Zähne aufeinander. Es folgte ein zweiter Schlag und schließlich spreizte er von hinten ihre Beine und führte seine Finger wieder in ihre Scheide ein. Entzückt darüber stöhnte Karen auf und reckte sich ihm entgegen. Kurz darauf folgte auch schon der nächste Schlag und diesmal genügte allein der Schlag, um sie zu erregen. Zwei weitere Schläge teilte er aus, bevor nach vorne griff und ihre Brüste zu kneten begann.
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