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Kokosnusshütchen
Wir schreiben das Jahr 1514. Im hellen Mondschein vor den karibischen Inseln kreuzt ein pechschwarzes Schiff unter Piratenflagge gegen den Wind. In schwach lesbaren Lettern lässt sich nur schwer dessen Namen erkennen. Es ist die „El Coco“, dessen Besatzung unter Führung des Kapitän „Ojo del Vacío“, die britische Handelsflotte in Angst und Schrecken versetzt.
Doch derzeit befinden sie sich auf der Flucht vor der „Royal Huntington“, dem Flaggschiff der englischen Kriegsflotte. Von seiner Majestät der Königin persönlich erhielt Kapitän „Sir Alex Baxter“ den Auftrag „El Ojo“ zur Strecke zu bringen. Doch im immer dichter werdenden Nebel kann die El Coco schlussendlich entfliehen und steuert die kleine versteckte Insel an, dessen versteckter Heimathafen dort in einer Bucht liegt.
Der morgen bricht an, die Sonnenstrahlen erhellen die Bucht nur wenig, da die Sonne auf der anderen Seite der Insel aufgeht, doch am Strand sind die Einheimischen in heller Aufregung. Nur 500 Fuß vor ihnen hat die El Coco festgemacht und die beiden kleinen Beiboote steuern gen Küste zu. Unter ihnen ist auch Paco, der 22 jährige Schiffsmaat, von schmächtiger Figur, der sich nichts sehnlicher wünscht als seine junge hübsche Frau Raphaela in den Armen halten zu können, die er schon seit Jahren für sich gewinnen konnte.
Eifrig springt er ins Meer, das Salzwasser erfrischt ihn und wäscht all den Schmutz und Schweiß der vergangen Wochen ab. Sand drückt sich zwischen seinen Zehen hindurch, als er festen Boden erreicht. „Daheim! Endlich daheim!“ Hastig schweifen seine Blicke durch die Frauenmassen, die es kaum erwarten können ihre Männer wieder in den Armen halten zu können. Suchend läuft er zwischen ihnen her, doch sein Mädchen ist nicht dabei.
Unterdessen erreichen auch seine Kameraden den Strand und halten ihre barbusigen Weiber in den Händen, der Geifer tropft ihnen bereits vom Kinn und einige scheinen wie ausgehungert nach ihrem Fleisch zu lechzen.
Paco – von der Enttäuschung gezeichnet - reißt aus und rennt den schmalen Pfad zu seiner Hütte hinauf. Vielleicht hat sie das Schiff nicht ankern sehen, denkt er sich insgeheim und sieht, dass die kleinen Gärtchen am Wegesrand gepflegt erscheinen. Sie ist also noch da.
Seine Schritte werden langsamer bis er fast völlig zum Stehen kommt. Die Sonne hat sich währenddessen etwas weiter erhoben und da stand sie nun. Die Person seiner schönsten Gedanken, sein Mädchen, die ihm in angsteinflößenden Momenten, immer wieder den notwendigen Mut aufbringen ließen durchzuhalten. Ein Rock aus Leder bedeckte ihr breites Becken und zwei Hälften einer Kokosnuss – die mit einer Schnur verbunden sind – gaben ihren kleinen Brüsten halt. Die Sonne kitzelte ihren ganzen Körper, lediglich der Kopf und das Gesicht waren im Schatten gehüllt.
Langsam nähert er sich. Unsicher warum sie ihm nicht entgegenlaufe. Ist sie ihm etwa untreu geworden in den Wochen der Enthaltsamkeit? Immer näher kommt er ihr und auch das Gesicht lässt sich nun besser erkennen. Eine handbreit vor ihrer beider Nasenspitzen kommt er zum stehen. Kein Wort von ihr – kein Wort von ihm. Kein Lächeln von beiden. Paco schaut ihr tief in die Augen, doch sie hält seinem Blick stand. Eine gefühlte Ewigkeit scheinen sie beide in dieser Position zu verweilen, als er sich ihr schüchtern aber bestimmt nähert, um ihr um ihr einen Kuss zu geben. Doch kurz bevor sich ihre Lippen berühren, dreht sie ihren Kopf beiseite. Sein Kopf schnellt zurück. Wieder treffen sich ihre Blicke. Doch diesmal schaut Paco fragend drein.
Das kann doch nicht sein, denkt er sich. Die ganzen Wochen durchsteht er die Schiffsqualen ohne zu wissen, ob er sie jemals wiedersehe und nun steht sie abweisend vor ihm. In ihm pulsiert sein Blut vor Wut als seine Arme nach vorne reißt, und sie vehement in die Achselhöhlen packt, hochhebt, zur zur Hütte rennt und sie an die Wand drückt. Wieder schiebt er seinen Kopf vor und nähert sich ihren Lippen, doch diesmal erwidert sie sein Verlangen währen ihre Arme sich um seinen Körper schließen.
Da ist es wieder, dieses wohlige und geborgene Gefühl beider, die ihre Augen geschlossen halten und ihre beiden Stirne aneinander lehnen. „Warum warst du nicht am Strand!“ „Seid wann läuft der Feuer zum Kessel?“ lächelt sie ihm entgegen und zerreißt ihm voller Inbrunst das Leinentuch, das er als Oberbekleidung trägt. Die Schnur – die seine gewetzte Hose an seinem muskulösen aber doch auch schmächtigen Körper hielt – ist schnell gelöst.
Sein Mast stellt sich auf und ein warmer seichter Wind umgarnt ihn, als er sie von der Schnur befreit, die die Kokosnusshütchen hält und ihre Brüste vor unliebsamen Blicken schützen. Ihre beiden Körper drücken sich fest aneinander, ihr Pulsschlag erhöht sich, erst Blicke dann Küsse. Leidenschaft überkommt beide, als auch ihr Lederrock langsam zum Boden sinkt. Splitterfasernackt stehen sie beide nun vor ihrer Hütte auf der Anhöhe direkt am Meer.
Seine kräftigen schwieligen Hände greifen ihr fest in die Rundungen ihres Hinterteils, ihr bedeutend, dass sie sein sei und er nicht vorhabe sie jemals ziehen zu lassen. Ihre Küsse werden immer leidenschaftlicher. Sie wirft ihren Kopf zurück damit er ihren Hals liebkosen kann, bevor er ihr an ihren Ohrläppchen knabbert und sein warmer fester Atem sich in ihrer Ohrmuschel fängt.
In ihr pulsiert das Blut, die Brustwarzen stellen sich auf und ihre rechte Hand umschließt seinen blutgefüllten warmen Schaft, sodass sie Mühe hat ihn mit ihrer zierlichen Hand komplett zu umschließen. Ein fester Griff lässt seine Kuppe anschwellen, um sie sogleich wieder etwas zu entlasten, als ihr Griff sachter wird. Mit jedem festen Druck zieht Paco schnell viel Luft ein, um sie sogleich feste wieder entweichen zu lassen. Dieser feste Atem in ihrer Ohrmuschel erregt sie. Ihr wird immer wärmer, schon jetzt hat ihrer beider Schweiß einen leichten Film auf ihren Häuten gebildet, der sie besser aneinander gleiten lässt.
Paco greift nach ihren blanken Brüsten, deren Warzen wie junge Blüten sich gen Sonne richten, um von den richtigen Reizen, geöffnet zu werden. Zwischen Zeigefinger und Daumen umkreist er mit sanften Druck halbmondförmig ihre Nippel. Sensibel und doch wieder fest, wie nur Paco sie stimulieren kann.
Seine Nasenspitze rollt derweil von der Mitte des Halses hoch über das Kinn zum Mund, wo sie ihm einen liebevollen Kuss gibt, um ihr goodbye zu sagen und seinen Mund willkommen zu heißen. Ihre Zungenspitzen tanzen hastig umeinander herum und immer wieder wenn sie sich berühren ist es, als würde ein zarter Strom durch ihre Körper fließen. Pacos linke Hand stützt zeitgleich die Mitte ihres Schulterblattes, um ihr keine Möglichkeit des Rückzuges zu bieten, als er ihre inneren Flanken der Oberschenkel mit der rechten Hand massiert. Je höher er kommt, desto wärmer wird es, bis er schließlich die Grotte ihrer Lust erreicht und feste mit seiner ganzen Hand umschließt. Ihre Vulva heiß und angefeuchtet giert nach mehr. Raphaela drückt ihr Becken zu seiner Hand um den Druck zu erhöhen, als er seine beiden mittleren Finger einknickt und sie in ihr eindringen. Ihr Becken tanzt nun auf seinen Fingern, keisende Bewegungen steigern ihre Lust.
Mittlerweile ist ihre weibliche Bucht zart cremig geworden, doch die Fingerlänge reicht nicht. Er dringt mit ihnen nicht tief genug in sie ein. Mit einem mal hebt Paco sie wieder hoch und lässt sie langsam auf sein Zepter der Liebe gleiten. Ein kurzer Widerstand, doch dann schippert er langsam mit seinem Kahn in seinen Heimathafen ein. Seine Eichel drückt ihre vaginalen Innenwände auseinander. So stramm und so dick, wie sie ihn gerne in sich spürt. Die Wärme seines Stammes und die festen Stöße treiben ihr leises festes Stöhnen an, ihre Beine umschließen derweil seinen Unterköper.
Raphaela schwebt auf ihrem Paco und spürt seine Nähe in ihren Lenden und an ihrem Hals, den er leckend mit Speichel benetzt. Das Laufen fällt ihm nicht leicht, doch er schafft es sie auf seinem Degen bis zum Bett zu tragen, als er sie langsam absetzt. Erst sind die Stöße sanft und sinnlich, doch schon kurz darauf werden sie in ihrer Intensität heftiger. Der Rhythmus bringt beide immer mehr in Wallung. Gut geschmiert genießt seine Ramme jede Reibung in ihr, sein Blut pulsiert und pumpt. Mit einem heftigen Schwall, gefolgt von heftigen Stößen, ergießt er seine ganze Zuneigung in ihr. Noch ein paar Stöße, noch einige Pumpbewegungen seiner Muskete, dann wird die Eroberung sein Ende finden.
Langsam zieht er sein Ruder wieder heraus. Völlig erschöpft hängt er über ihr, senkt seinen Kopf und umkreist mit seiner Zungenspitze ihren Bauchnabel um sich danach weiter südwärts zu bewegen. Er wird ihr einen letzten Gefallen zu tun. Ihre Lustperle ist warm und mit einem Hauch Weiblichkeit benetzt als er an ihr leckt und leicht dran saugt. Ein Zungenspiel, das den letzten Akt einleitet. Raphael windet sich, die Erregung in ihr ist kaum auszuhalten. Immer wieder versucht sie seiner Zunge zu entfliehen um doch wieder von ihr gefangen zu werden. Heftige Zungenschläge lassen ihr jedoch keine Wahl, sie wird der Ekstase erliegen, während seine Zuneigung lauwarm an ihrem Hinterteil herunter läuft und die Decke befeuchtet. Ein lauter Schrei, ein leichtes Saugen an ihrer Klitoris, ein weiteres Winden, ein finaler Zungenschlag und die ganze Erregung entlädt sich als sie seinen Kopf mit beiden Schenkel zu zerquetschen droht.
Alle Anspannung weicht von ihnen als sie eng umschlungen sich zur Ruhe betten. Es ist nicht einmal Mittag, doch die Kräfte beider reichen nicht mehr aus, den Tag zu begegnen und schlafen sanft und ruhig nebeneinander ein. Erst als die Sonne den Horizont küsst wachen sie wieder auf, wo sich ihre Lust aufeinander wieder entfacht.
Einige Tage später heißt es für Paco wieder Anker lichten. Raphaela begleitet ihn nicht zum Strand, sie will ihm nicht Lebewohl sagen, sondern verabschiedet sich von ihm, wie ein Weib ihren Schiffsbauer verabschiedet, der schon gegen Abend wieder daheim sein wird.
Dreiundzwanzig Tage vergehen, als die Royal Huntington die El Coco erblickt und mit ihren schweren Kanonen ihr kein Entkommen lässt. Sir Alex Baxter, fest entschlossen die Freibeuter nicht erneut zu verlieren, bläst zum finalen Angriff, doch die El Coco weiß sich zu wehren und fügt der Huntington schwere Schäden zu. El Ojo wäre nicht Kapitän der der El Coco würde er nicht zum Entern rufen.
Beide Schiffe, schwer gezeichnet, prallen aufeinander. Die Planken zum Entern werden über die Reling geworfen. Ein wildes Gemetzel entfacht sich, bei dem es keinen Gewinner zu geben scheint. Paco vollen Mutes ruft seinem Kapitän noch einige Worte der Warnung zu, als sich der kalte gebogene Stahl von hinten in seinen Rücken rammt, die Lunge durchbohrt, um schlussendlich an der Brust wieder heraus zu kommen. Sir Alex Baxter, dessen Säbel Poco soeben punktierte, dreht ihn noch einmal um 90° herum, bevor er ihn wieder heraus zieht. Der einäugige El Ojo versucht unterdessen seinem Maat zur Hilfe zu eilen, doch die englischen Matrosen versperren ihm den Weg und überwältigen ihn.
Sir Alex Baxter ruft unterdessen zum Rückzug, da er hat was ihm aufgetragen. Er kann seiner König die Trophäe bringen, nach der sie dürstet. Die restliche Besatzung der El Coco versucht zwar noch ihren Kapitän zu befreien, doch gegen die englische Übermacht ist kein Kraut gewachsen.
Paco liegt derweil mit dem Rücken auf dem Boden und schaut in den Himmel. Sein austretendes Blut wärmt ihn kurz, bevor ihm immer kälter wird. Schwefel der Kanonen liegt in der Luft, doch für ihn riecht es jetzt nach ihr, sein Blut, dass er spuckt, schmeckt nach ihrem Körpersaft. Ein letzter Gedanke an sie und ein leichtes Lächeln macht sich auf seinem Gesicht breit, als er seine Augen zum letzten mal schließt.
Raphaela – die zur selben Zeit mit den anderen Frauen Körbe flechtet – schreit kurz auf. Ein stechender Schmerz in ihrem Unterleib, lässt sie in sich zusammensacken und vom Hocker fallen. Ohne jegliche Regung liegt sie im Sand. Die anderen Frauen, besorgt was ihr wohl fehle, helfen ihr auf. Als sie ihr Gesicht erblicken, ist es Tränen überströmt: „Er ist tot!“
Die nächsten Monate verbringt sie meist allein, in eine Decke gehüllt. Ihre Kokosnusshütchen hängen an der Hüttenwand, wo Paco und sie sich das letzte mal liebten. Ihre Brüste waren nun zu groß für sie, da in ihr die Frucht ihrer letzten gemeinsamen Stunden heran wächst. Miguel, der nur einige Monate später das Licht der Welt erblicken wird, wird sie immer daran erinnern, wie schön ihre Zeit mit Paco war und wie sehr sie ihn liebt und vermisst.
- Ende -
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