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Ein pikanter Sex-Krimi in 25 Kapiteln....

Ferien des Grauens

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Alt 15.07.2011   #1
ole3003
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Ausrufezeichen Ferien des Grauens

Hallo und Moin moin,

ich habe eine Geschichte verfasst. Eigentlich sollte es eine Kurzgeschichte werden. Das "Kurz" hab ich direkt mal gestrichen, denn es sind über 60 DINA4 seiten geworden...

Ich fang nun einfach mal an....viel Spass beim lesen...und ich freue mich auf reichlich Feed-Back!

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Ferien des Grauens


I. Kapitel

Riiiiing….

Der von allen ****ern lang ersehnte Pausengong unterbrach den Unterricht von Frau Miesewetter und läutete die Ferien ein. Die Hausaufgaben, die sie aufgeben wollte, gingen im Lärm der aufstürmenden Schüler unter. „Macht ihr bitte bis nach den Ferien die Aufgaben 2 bis 7 auf der Seite 129 im Buch?“, versuchte sie gegen die Schüler anzubrüllen. Doch kaum einer nahm sie wahr. Sie musste an sich arbeiten. Sie hatte einfach zu wenig Durchsetzungsvermögen. Die Schüler tanzten ihr auf der Nase herum. Besonders die der höheren Klassen. Naja, nun waren ja erstmal Herbstferien.

Draußen auf dem Schulhof bildeten sich kleine und auch größere Gruppen. Man hörte Gespräche, die sich um die Ferienaktivitäten drehten. Aber es waren ja nur Herbstferien. Da fuhren die wenigsten weg. Außerdem war es ja noch schönes Wetter. Das Thermometer zeigte 20 Grad an, und die Sonne schien vom wolkenlosen Himmel. Es war ein schöner Oktobertag, ungewöhnlich warm. Aber schon der ganze Sommer war viel zu heiß gewesen. Mehr als einmal musste der Direktor hitzefrei geben.

Kaum eine halbe Stunde später war der Schulhof menschenleer. Nun war es Zeit für den Hausmeister, das Schulgebäude für die Ferien vorzubereiten. Hermann Peters war ein schlanker Mann Ende 50, der sich viel mit Sport fit hielt. Außerdem las er viel, ging gerne ins Theater, oder unternahm mit seiner Frau Bildungsreisen in die ganze Welt. Er bewohnte mit seiner Frau Margot die schöne, auch neu renovierte Hausmeisterwohnung im Dachgeschoß des Hauptgebäudes. Die Wohnung war geschmackvoll eingerichtet und mit viel technischem Schnickschnack ausgestattet. Für die Dekoration war seine Frau zuständig, um die Technik kümmerte sich Hermann Peters selber. Er besaß einen Computer mit Internetanschluss, einen 120cm-Flachbildschirm, sowie diverse HiFi-Geräte.

Jetzt ging er zu seinem Geräteschuppen, schloss auf, holte sich Besen, Harke und Schaufel heraus, um den Schulhof zu reinigen. Aus der Garage holte er noch den Minitraktor mit dem großen Kehrbesen. Er begann an der Turnhalle mit dem Fegen des Hofes. „Die Jugend von heute“ murmelte er vor sich hin, „kein Benehmen mehr.“ Er meinte die leeren Getränkebehälter, die überall rund um den Mülleimer verteilt lagen, aber nicht darin. Dabei war der Mülleimer leer. Herman Peters begann die Behälter zusammen zu sammeln, als er hinter sich eine Gestalt wahrnahm. „Schönen guten Tag!“ sagte der Fremde. „Moin moin“, antwortete Herman in seiner bekannt ruhigen norddeutschen Art. „Einstein mein Name, so wie der bekannte Physiker!“, stellte der Fremde sich vor. „Ich komme, um mir die Örtlichkeiten hier anzusehen. Ich bin der Bauleiter für ihre Renovierungsmaßnahmen hier an der Schule.“ „Sehr erfreut. Herman Peters ist mein Name. Ich habe sie erst nächste Woche erwartet. Bitte folgen Sie mir.“ Die Schule sollte in den Ferien renoviert werden. Eigentlich hatte sich Herr Einstein erst für Montag angekündigt. Aber je eher sich jemand die maroden Wasserleitungen ansah, desto eher konnte auch mit der Renovierung angefangen werden. Hermann Peters ging – gefolgt von Herrn Einstein - zum Hauptgebäude, er wollte mit den Toiletten im Erdgeschoss des Hauptgebäudes anfangen. „Hier, schauen Sie, das ist unser erstes Sorgen****.“ Die Leitungen waren wirklich total marode. Nun gut, das Gebäude stammte in seinen Grundzügen aus den frühen Siebzigern. Und über 35 Jahre lang wurde nicht viel an dem Gebäude gemacht. Aber seit Anfang des letzten Jahres war die Schule im Privatbesitz eines reichen Industriellen der Stadt. Seit dem hatte sich viel verändert. Eine neue Turnhalle wurde gebaut, der Schulhof neu gepflastert, ein neuer Sportplatz angelegt und auf dem neu erworbenen Gelände wurden 2 Gebäude mit insgesamt 12 neuen Klassenräumen gebaut. Hermann Peters war stolz auf seine Schule. Seit 30 Jahren war er hier als Hausmeister angestellt. Noch 8 Jahre würde er hier arbeiten müssen. Und er machte seine Arbeit gerne, auch wenn manche Schüler ihn zur Weißglut brachten. Während die beiden durch die Schule gingen, und sich Herr Einstein jede Menge Notizen machte, ließ Hermann Peters seine Laufbahn hier an der Schule Revue passieren. Angefangen hatte er damals nach seinem Schulabschluss, der Ausbildung zum Kfz-Mechaniker und der Bundeswehr-Zeit im Alter von 28 Jahren. Er war froh, diese Anstellung bekommen zu haben. Seine Frau war damals mit dem ersten Sohn hochschwanger, und nach der Bundeswehr hatte er keinen Job in der Kfz-Werkstatt bekommen. Da kam ihm der damalige Direktor, Herr Müller, gerade Recht. Es war ein Zufall, dass Herr Müller zufällig Direktor an dieser Schule war. Als Hermann Peters selber noch in Kiel zu Schule ging, war Herr Müller sein Mathelehrer. Doch ein Jahr vorm Abschluss wechselte Herr Müller aus privaten Gründen an die Schule in Hebbelsheim, einem kleinen Ort in der Nähe von Sarlhausen. Und nun war er schon 30 Jahre hier an der Schule. Sicher gab es einige Krisen, aber mit Hilfe seiner Frau meisterte er diese auch. Und seine alte Heimat hatte er noch nie vergessen.

„Okay, ich werde alle Arbeiten noch heute auswerten, und Ihnen einen Kostenvoranschlag zukommen lassen.“ Mit diesem Satz riss Herr Einstein den Hausmeister aus seinen Träumen. „Wie bitte? Entschuldigung, ich war grad etwas abwesend“, entschuldigte er sich. „Den Kostenvoranschlag bringe ich Ihnen vorbei“, wiederholte Herr Einstein. „Ja, okay. Was meinen Sie, wie lange die Bauarbeiten dauern werden? Denn die Ferien dauern ja nur 2 Wochen?“ „Naja, wenn wir am Dienstag anfangen können, dann sind wir wohl am dritten oder vierten Schultag mit den Toiletten fertig. Lediglich die Fassade des alten Hauptgebäudes wird etwas dauern. Aber auch da habe ich eine Firma an der Hand. Ich kümmer mich da schon drum.“ „Das hört sich gut an! Ich denke, wir werden uns schon einig.“ Er streckte Herrn Einstein die Hand entgegen, verabschiedete sich und wünschte ein schönes Wochenende.

„Hermann???“ Es war Margot. Seine Frau war wohl vom Einkaufen zurück. „Ja, mein Schatz, was ist denn?“ „Wann bist Du fertig?“ Margot kam auf ihn zu. Sie war immer eine elegante Frau Mitte 50. Sie war schlank und immer perfekt geschminkt. Auch ihre Haare sahen immer perfekt aus. Und dass sie sich die Haare färbte, gab sie offen zu. „Ich denke mal, dass ich hier noch etwa 45 Minuten brauchen werde“, entgegnete Hermann. „Gut, dann mache ich jetzt essen. Ich habe mir gedacht, ich mache heute mal Hackbraten mit Mais und Kartoffelbrei.“ Hermann nickte nur. Seine Frau konnte gut kochen, und ihr Hackbraten war ne Wucht. Er beeilte sich, um seiner Frau noch etwas zur Hand gehen zu können. Denn jetzt war sowieso erst mal Wochenende, und am Montag hatte er ja den Termin mit Herrn Einstein, schließlich sollen ja die Bauarbeiten am Dienstag losgehen. Warum sollte er am letzten Schultag gleich alles sauber machen? Er beschloss, sich ein schönes Wochenende mit seiner Frau zu gönnen, und vielleicht bis Sonntagabend an die Nordsee zu fahren. Daher räumte er die ganzen Utensilien wieder in den Schuppen, schloss ab und ging in die Wohnung, um zu essen und seiner Frau die Überlegungen mitzuteilen.




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