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teufelchen und engelchen

Dieses Erotik Thema wurde 4 mal beantwortet und 1383 mal angesehen.

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Alt 24.06.2011   #1
vollmond1964
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vollmond1964 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
teufelchen und engelchen

es war in einer kleinen ferienanlage. immer in der mittagszeit kam eine kleine putzmannschaft aus drei frauen und machte sauber. manchmal haben alle drei gleichzeitig geputzt, aber meist haben sie sich die arbeit geteilt und sind jeweils in ein häuschen gegangen. zwei der damen wirkten wie folterknechte, aber eine (sie war vielleicht ende 20) hatte eine reizvolle austrahlung. sie war nicht unbedingt besonders schön, aber auch nicht häßlich. sehr natürlich würde ich sagen. ihre augen waren sanft und sie hatte einen schönen mund, der mir immer wieder ein reizvolles lächeln schenkte. ihre figur war gerundet, aber nicht dick. alles war wunderbar proportioniert. ich habe den anblick immer wieder genossen.

wenn die putzfrauen kamen, saß ich meist auf der kleinen terrasse und meine frau war oft um diese zeit im ort bummeln. so kam es, daß ich immer wieder ein bisschen geflirtet habe. nur mit kurzen blicken und immer wieder einem lächeln. ich fand das sehr prickelnd, aber ich war ja nicht allein im urlaub. mehr durfte also nicht werden. das kleine engelchen auf meinen schultern sagte mir das immer wieder deutlich ins ohr. auf der anderen schulter aber hockte ein kleines teufelchen, das mir immer wieder sagte: schau doch wenigstens mal wieder hin. es lohnt sich doch, oder? das tat es auch, denn als ich durch das fenster von der terrasse ins haus sah, hockte sie gerade am boden und kehrte etwas zusammen. dabei konnte ich ein wenig in ihren ausschnitt blicken und obwohl ihre pracht unter einem weißen bh verborgen war, waren die formen traumhaft. zu gerne hätte ich mehr gesehen oder sie sogar berührt. sie blickte jedoch auf und sah zu mir herüber. ich wurde ein bisschen verlegen und drehte mich sofort weg, sah aber einige sekunden später wieder zu ihr und sie begann zu lächeln.

ein paar tage später trug sie als einzige keine hosen, sondern eine weiße kittelschürze. ihre beine wirkten mit den weißen socken zwar nicht gerade erotisch, aber die schürze hatte einen vorteil. sie wurde geknöpft. wieder kehrte sie etwas zusammen und saß hinter dem fenster und wieder sah ich hinein. diesmal war ihr ausschnitt tiefer und sie trug nichts darunter. ich konnte absolut alles von dieser wunderbaren weiblichkeit sehen. nur ungefähr eineinhalb meter waren die schönen brüste von mir und durch eine scheibe getrennt. sie blickte wieder auf und lächelte. ich war plötzlich unheimlich erregt und hätte sie am liebsten sofort verführt. man konnte es an der form meiner badehose deutlich sehen. als sie herauskam aus dem häuschen glitt ihre hand gerade von ihrer brust herab. die kittelschürze war wieder hochgeknöpft. war der tiefe einblick absicht. sie lächelte jedenfalls. leider sprach sie kein deutsch. ich nahm meine hände für einen kurzen augenblick aus dem schoß und gab wie zufällig einen kurzen blick auf die wölbung in meiner hose frei. sie hat es zweifellos gesehen, denn sie lächelte wieder und drehte sich auf dem weg zum nächsten haus noch einmal lächelnd um. dieser flirt war so heiß, daß ich fast zu kochen begann. der kleine teufel flüsterte mir immer wieder ins ohr, wie aufregend es sein müßte, sie einmal zu lieben. der engel auf der anderen schulter ermahnte mich zur treue. seufz ich war treu.

ich habe sie dann ein paar tage nicht mehr gesehen. oft war ich mit den kindern unterwegs. an einem abend ging ich mit meiner familie dann zum essen und plötzlich kamen uns die putzfrauen entgegen. sie trugen alle wieder ihren hosenanzug, der nicht besonders aufregend wirkte. obwohl aber genug platz war, kam sie genau auf mich zu. hat sie mich versehentlich gerempelt? bei der berührung spürte ich ihre flache hand über meinen bauch fahren. dicht unter dem nabel, so als hätte sie sich nur zu weit nach oben verirrt. ich hatte meine arme etwas ratlos geöffnet und sie lief direkt hinein. das teufelchen schien mir zu flüstern, daß auch ich meine hand nicht wegziehen sollte und so fuhr sie einen kurzen augenblick über ihre brust. ein "versehen" von mir, das mich extrem erregte. eine direkte berührung von ihr und ich wäre in diesem augenblick auf der stelle explodiert. eine kurze entschuldigung von mir und etwas was ich nicht verstand von ihr. das war alles in diesem moment. aber sie lächelte. empörung konnte das also nicht gewesen sein.

ich sah sie auch in anderen häuschen putzen und auch andere gäste begegneten ihr. nur ganz selten jedoch hat sie jemanden zugelächelt.

noch heute sitzen der teufel und der engel auf meinen schultern und quälen mich. der teufel flüstert mir laufend zu, daß ich eine gelegenheit vergeben habe, ein wunderbares erotisches erlebnis zu genießen. doch der engel erinnert mich daran, daß es noch eine frau in meinem leben gibt, die sich bisjetzt immer (auch diesmal) auf meine treue verlassen konnte. und er flüstert mir zu, daß ich dieser frau vielleicht das herz gebrochen hätte, wäre ich mit ihr heimlich in eines der häuschen verschwunden.

leider ist treue nicht immer auch erotische erfüllung




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vollmond1964 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.06.2011   #2
lena3004
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lena3004 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
AW: teufelchen und engelchen

sehr schön geschrieben und prickelnd.....nur muss ich zugeben, dass ich ja schon neugierig gewesen wäre, was passiert wäre, wenn das teufelchen wohl gesiegt hätte *fg




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lena3004 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.06.2011   #3
vollmond1964
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vollmond1964 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
AW: teufelchen und engelchen

die geschichte hier ist wirklich geschehen ... es ist also damals nichts weiter passiert außer die prickelnden blickkontakte, das spiel mit den optischen reizen und die flüchtigen berührungen ... aber ich habe mir dann dazu eine geschichte ausgedacht, die aber ein bisschen länger ist




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Alt 24.06.2011   #4
vollmond1964
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vollmond1964 befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
AW: teufelchen und engelchen

die putzfrau
(idee aus teufelchen und engelchen)

liebe freunde, wie ihr vielleicht schon in "teufelchen und engelchen" gelesen habt, ist die idee dieser geschichte nicht frei erfunden. erfunden ist aber alles, was hier geschildert wird und auch die gedanken der frau, um die es geht. leider glaube ich nicht, daß sie es hier zufällig liest, denn sie sprach kaum ein wort deutsch.

es war ein zufall, als sie an diesem verregneten naßkalten januartag die zeitung auf einer parkbank entdeckte. sie ging oft hierher, wo ihr diese triste graue und schmutzige stadt einen hauch von ruhe schenkte. zuhause teilte sie sich ein zimmer mit drei geschwistern. alle waren weit über 20, aber in einer zeit wie dieser konnten sie sich einfach keine eigenen wohnungen leisten. ihr vater starb vor zehn jahren. er arbeitete in einem bergwerk und hat wohl von der explosion in der grube nicht viel gespürt. das wenigstens tröstete sie, denn eine entschädigung haben sie nie bekommen und staat und bergwerksbetreiber haben sie und ihre familie einfach fallen gelassen. hier im park hatte sie für wenige stunden ein wenig ruhe. so machte ihr auch der kalte regen nichts aus. sie schien ihn sogar zu lieben. das rauhe klima zeigte ihr, daß sie lebte und manchmal breitete sie ihre arme über die lehne der bank aus und blickte zum himmel. sie genoß den regen, der ihr mitten ins gesicht fiel. auf dem weg nach hause kam sie sich nicht selten sehr eigenartig vor, aber sie kam stets immer wieder hierher.

heute war wohl jemand vor ihr an diesem ort gewesen und hatte achtlos seine zeitung liegen gelassen. wie lange schon hatte sie nicht mehr in einer zeitung gelesen. ihr vater brachte immer eine von der arbeit mit, die ihm kollegen schenkten. jetzt waren sie aber so arm, daß sie sich diesen luxus einfach nicht leisten konnten und auch nicht wollten. über die menschen in dieser stadt und in diesem land stand sowieso nichts drinnen. immer nur die gleichen lügen, wie es nun nach der wende ständig aufwärts ging. gemeint waren die wenigen bonzen, die immer reicher wurden, während die menschen davon nicht viel mitbekamen, weil es einfach keine arbeit gab. arbeit. das war es, was sie brauchte. "naja, vielleicht steht hier etwas drin?" dachte sie gelangweilt und blätterte durch die zeitung. es gab tatsächlich stellenanzeigen. vieles paßte einfach nicht zu ihr. sie hatte nur eine einfache schulbildung und keinen beruf erlernen können. ausbildungsplätze? die gab es doch kaum! dann aber las sie eine kleine textanzeige: "wir suchen in unserer ferienwohnanlage hilfspersonal: kellner, köche, gärtner und raumpfleger. bewerbung und nähere informationen unter tel..." sie wollte die zeitung zuerst wieder zur seite legen, doch sie fing an zu träumen, wie sie es immer an diesem ort tat: ferien? sowas hatte sie noch nie gemacht. vielleicht am meer? und putzen könnte sie doch allemale."

die telefonnummer war aus ihrer stadt und die zeitung erst von gestern. vielleicht hatte sie eine chance? sie griff in ihre kleine handtasche, auf die sie sehr stolz war, auch wenn sie eher an alte sozialistische zeiten erinnerte. ihre großmutter hatte sie ihr einmal geschenkt. sie hatte immer ein offenes ohr für ihre enkelin und nun fehlt sie ihr sehr. tatsächlich war etwas kleingeld in ihrer tasche. meist hatte sie gar nichts, denn alles geld brauchten sie, um über die runden zu kommen. manchmal bettelten sie sogar. sie stand auf und rannte über den nassen weg hinaus aus dem park in die lauten straßen. am ende der straße stand eine telefonzelle. sie war ihr ziel. als sie das mit graffity verschmierte häuschen erreichte sah sie bereits, daß die eile vergebens war. der hörer war heraus gerissen. die zelle war kaputt. ein paar straßen weiter gab es aber eine post. dort sollte ein telefon zu finden sein und tatsächlich. die post hatte noch geöffnet und die telefone funktionierten. die idee mit der post hatte noch was anderes gutes. sie hatte nichts zu schreiben bei sich und konnte sich nur schwer adressen merken. sie nahm ein paar der formulare von einem tisch und einen der umherliegenden stifte und ging in die zelle. nervös wählte sie die nummer aus der zeitung...

drei monate später...

als sie mit ihrer kleinen aber schweren tasche aus dem bus ausstieg, fühlte sie sich plötzlich wie in einer anderen welt. auch wenn sie fühlte, daß harte sechs monate vor ihr lagen, war sie endlos glücklich. der duft des nahen meeres und die um diese zeit schon warme sonne waren all das wert, was sie auf sich genommen hatte. und sie würde sogar noch geld verdienen und sich vielleicht mit ihrer familie zu weihnachten einen braten leisten können. sie war glücklich und stolz als sie ihren fuß von der stufe des busses nahm. die fahrkarte hatte man ihr mit der post geschickt. leider hatte sie auch schon das rückfahrticket in der tasche und so wußte sie auf den tag genau, wann dieser ausflug ins paradies zuende sein würde. sie ging den großen platz entlang zu einem kleinen geschäft, offensichtlich ein kleines reisebüro. dort wollte man sie treffen und weiter zu ihrer arbeitsstelle bringen. während sie wartete und immer mehr menschen sich um sie schaarten, las sie die kleinen plakate: schiffsfahrten, rundflüge, tanzabende... es mußte schön sein, hier urlaub zu machen. "vielleicht", so dachte sie, "würde auch etwas zeit bleiben, etwas davon zu unternehmen?" schließlich verdiente sie ja hier geld und möglicherweise gab es auch trinkgeld. sie dachte an die filme im fernsehen, wo der page vom gast immer etwas geld in die hand gedrückt bekam.

die leute um sie herum warteten offensichtlich auch. sie waren wohl weniger von diesem schönen ort begeistert wie sie, aber das störte sie nicht. besonders freundlich wirkten sie auch nicht und sie erkannte schnell, daß sie, obwohl sie 28 jahre alt war, mit abstand die jüngste hier war. die gesichter der anderen waren gezeichnet von entbehrungen und not. würde sie eines tages auch so aussehen? es schien ihr, als wäre dieser job für die anderen nichts neues, als würden sie von einem job zum anderen reisen. sie dachte nach: "sechs monate hier, nicht einmal für ein paar tage nach hause fahren. das war die bedingung. im juni, juli und august sieben tage in der woche arbeit, außerhalb der saison einen tag in der woche frei. das war sklaverei", aber sie war glücklich, diesen job bekommen zu haben. ...

die tage gingen ins land...

obwohl die arbeit in der ferienanlage sehr anstrengend und die gäste nicht so waren, wie sie es sich vorgestellt hatte, war sie immer noch froh, diesen job angenommen zu haben. sie wunderte sich insgeheim, wie schmutzig doch menschen sein konnten, die sich benahmen, als wären sie etwas besonderes und sie, die putzfrau, nur ein häuflein dreck ohne rechte. auch ihr chef schien dies nicht anders gesehen zu haben, als sie sich einmal über einen betrunkenen gast beschwerte. er war bestimmt zwischen 60 und 70, also uralt, duschte nie, wie es schien und trank ohne ende. er wollte über sie herfallen, als sie sein häuschen säuberte. der chef spielte die sache herunter. polizei kam gar nicht in frage und der gast ist könig. er sollte sich wohlfühlen und wieder kommen. schließlich lies er sich überreden, das dieses häuschen von zwei putzfrauen betreut wird. natürlich durfte dies nichts zusätzlich kosten. sie hielt nicht viel von den gästen und hatte ohnehin wenig zeit. tagsüber ab 9 uhr putze sie die häuschen, abends ab 22 uhr wechselten sie sich damit ab, die küche und anschließend das restaurant zu reinigen. allerdings hatten sie für jedes einzelne häuschen mehr zeit als sie tatsächlich benötigten, was sie natürlich alle für sich behielten. so hatten sie dennoch immer ein paar stunden freizeit am tag, die sie gelegentlich an einem kleinen strand nur wenige hundert meter von der anlage verbrachten. von den gästen hielten sie sich jedoch alle fern, nicht nur, weil es der chef so wünschte.

sie hielt sowieso nichts von den neureichen gästen, die sich benahmen, als gehörte ihnen die welt und als müßten sie auf nichts rücksicht nehmen. das änderte sich aber an diesem nachmittag. erst am tag davor kamen neue gäste in die anlage. als sie diesmal eines dieser häuschen zum putzen betreten wollte, saß auf der terasse davor ein mann und las in seiner zeitung. nichts besonderes, wie sie fand, doch sie sprach ihn mit gebrochenen deutsch an: "putzen, bitte?". was nun geschah, verwirrte sie. anstatt er wie alle anderen ohne aufzublicken mit einem "jaja" winkte und sie nicht einmal zur kenntnis nahm, verhielt sich dieser mann völlig anders: er legte seine zeitung zur seite, stand auf und öffnete ihr die tür, so daß sie ihre besen, schrubber und den eimer nicht abstellen mußte. "ja, vielen dank.", sagte er freundlich und lächelte sie an. sie muß ziemlich dumm ausgesehen haben, denn das überumpelte sie. "ich, ich, ja, natürlich, äh, bitte." mehr sagte sie nicht und ging in das häuschen, während der mann draußen weiter seine zeitung las. nach einer halben stunde war sie fertig und als sie die tür hinter sich schloß, lächelte er wieder freundlich: "vielen dank! auf wiedersehen und einen schönen nachmittag für sie", sagte er. sie hat nicht alles sofort verstanden, auch wenn sie langsam einige worte deutsch gelernt hatte. es klang jedoch sehr freundlich und so ein lächeln hatte sie noch nie gesehen.

sie war an diesem abend mit der küche und dem restaurant dran. weil die gäste spät gingen, war es fast ein uhr in der nacht geworden, als sie zu ihrer unterkunft gehen konnte. die nacht war mild und sternenklar. irgendwo in den häuschen saßen noch ein paar gäste mit kerzen und vielen flaschen und gröhlten lautstark vor sich her. sie beschloß, noch einmal an den strand zu gehen. das wasser war ruhig und nur ein warmer leichter wird blies ihr ins gesicht. es war einfach nur schön. in diesem moment fiel ihr dieser gast wieder ein. er war der erste, der in den wochen, in denen sie hier arbeitete, sie als einen menschen gesehen hatte. nein, sie fühlte sich wie eine dame, der ein gentleman seine aufwartung machte. natürlich übertrieb sie jetzt in ihren träumen, dachte sie. aber sie lächelte, als sie daran dachte, daß sie morgen wieder dieses häuschen putzen durfte. "durfte" was für ein wort, denn sie macht doch nur ihren job.

fast eine stunde saß sie allein am strand als sie beschloß, nun endlich ins bett zu gehen. sie war müde und selbst die lauten gäste waren nicht mehr zu hören. alles war totenstill in der anlage. sie ging die wege entlang, vorbei an den häuschen. fast alle waren dunkel, aber aus einem drangen merkwürdige geräusche heraus. sie schüttelte den kopf und dachte: "die hätten wenigstens das fenster schließen können." trotzdem ging sie nicht weiter. sie blieb wie gefesselt stehen und konnte sich einfach nicht gegen dem drang wehren, dem stöhnen des paares in dem häuschen zu lauschen. die beiden genierten sich offensichtlich nicht, ihrer lust freien lauf zu lassen und es schien, als würden sie gleichzeitig einen gewaltigen orgasmus erleben. danach wurde es bis auf ein leises säuseln und ein paar mit zärtlichen stimmen geflüsterter worte wieder ruhig. sie ging weiter und hoffte, daß sie niemand gesehen hatte. doch sie irrte sich, denn plötzlich hörte sie eine ihr vertraute stimme: "guten abend. sie sind spät auf, aber eine solche nacht ist es wert." der mann lächelte sie wieder an. er muß bemerkt haben, daß sie vor dem anderen haus stehen geblieben war. was er wohl jetzt von ihr dachte? sie lächelte ein wenig verlegen zurück und nur die nacht verbarg, daß ihr gesicht rot wurde. "guten abend", brachte sie gebrochen heraus. "ich nix gut deutsch." wieder lächelte sie. "englisch" fragte er. "a little bit, many years ago in school", antwortete sie. sie schaute erst jetzt richtig zu ihm herüber. er saß allein vor dem haus mit einer kleinen kerze und einem glas wein. zu dem er sie einlud.

sie lächelte und winkte ab. sie müsse morgen früh heraus und irgendwie gelang es ihr, in einer mischung aus schlechtem deutsch und gebrochenem englich zu erklären, daß sie den gästen nicht zu nahe kommen dürfe. er verstand, was sie sagen wollte. ein glas wein mit einem gast, könnte ein kündigungsgrund sein.

sie war bestimmt keine schönheit, aber auch nicht häßlich. irgendetwas an ihrer ausstrahlung reizte ihn. vielleicht war es die schüchterne und freundliche art? er wußte es noch nicht. auch ahnte er nicht, daß auch sie an ihn dachte und die wenigen hundert meter zu ihrem häuschen sich selbst verfluchte, nicht wenigstens ein paar minuten bei ihm geblieben zu sein.

in dieser nacht machte sie kein auge zu. der tag war zu erlebnisreich und ihre gefühle waren in wallung wie nie zuvor. sie konnte doch nie das herz dieses mannes gewinnen. sie sprachen nicht einmal die gleiche sprache und dann dieses paar in dem häuschen, daß sich hemmungslos liebte. natürlich war ihr dieses gefühl nicht unbekannt. auch sie hatte einmal einen freund, der sie jedoch betrog und als sie schwanger wurde verlassen hatte. nach ihrer fehlgeburt wußte sie, daß sie nie wieder ein kind erwarten würde und fühlte sich von diesem moment wie eine halbe frau. männer hatten seitdem keine bedeutung mehr in ihrem leben und sie verspürte auch keinen wunsch nach sex. heute abend war aber alles ganz anders. sie dachte an diesen mann und spürte auch die signale ihres körpers. fast beiläufig bemerkte sie plötzlich, wie ihre eigene hand in ihrem höschen verschwand. zuerst schämte sie sich vor sich selbst, doch dann griff sie wieder zwischen ihre schenkel und begann sich zu streicheln. immer heftiger bebte ihr körper und sie hatte den eindruck, plötzlich hundert hände zu besitzen, die ihren körper streichelten, in ihre nasse vagina eindrangen und ihre umfangreiche brust massierten. sie biß sich fast auf die zunge, um ihre lustgeräusche zu unterdrücken, als sie befürchtete, der orgasmus würde sie auseinander reißen. dieses gefühl der erregung und die explosion der hormone in ihrem körper hatte sie so viele jahre nicht mehr erlebt und nun, als sie sich nur ein einziges mal ihrer verdrängte sehnsucht hingegeben hatte. wußte sie, daß ihr das gefühl fehlte. der mann, der sie zu einem glas wein eingeladen hatte. sie würde vielleicht nie auf dauer seine frau sein dürfen, aber sie wollte seine geliebte werden. wenn auch nur ein einziges mal. nur diesen einen augenblick von glück in ihrem leben, daß aus entbehrung und endloser arbeit bestand, wünschte sie sich. sie faßte einen entschluß: wenn er das nächste mal lächelt, würde sie seinem blick nicht ausweichen. sie würde flirten wie es nur ginge und sie würde auch mit ihren weiblichen reizen spielen. mal sehen, wie weit er gehen würde. natürlich hatte sie angst, ihre arbeit in der anlage zu verlieren, doch wem würde es auffallen, wenn sie keinen bh tragen und den knopf versehentlich etwas weiter offen lassen würde? wenn sie in das nächste häuschen ginge, kann sie ja ales wieder zuknöpfen. so wollte sie es machen und mit diesem gedanken schlief sie endlich ein.

am nächsten morgen hätte sie beinahe verschlafen. es wäre nicht ganz so schlimm gewesen, denn viele der gäste stehen erst spät auf und so können sie nicht immer gleich früh morgens die häuschen säubern. aber was früh erledigt werden kann, bringt am nachmittag mehr freizeit. freizeit, sowas ist ja eigentlich gar nicht vorgesehen. die häuschen müssen einmal am tag sauber gemacht und fehlendes wie klopapier oder wenns sein muß frische handtücher gebracht werden. gestern erst hatte eine kollegin eine standpauke bekommen, weil ein gast zum dritten mal in dieser woche eine rolle klopapier an der rezeption bestellt hatte. dabei hatte sie immer eine neue rolle reingestellt. sie konnte aber nicht ahnen, daß jeden tag schon nach dem frühstück in diesem haus die wildestens sauforgien abgingen und manchmal locker 15 leute da waren. das aber sah ihr chef nicht.

sie stand auf und ging unter die dusche. während das wasser über ihren körper lief, fragte sie sich, ob sie denn überhaupt einem mann gefallen könnte. sie hatte ohne zweifel etwas zu viel speck in den hüften und ihre oberschenkel zeigten ansätze so genannter reiterhosen. sie fühlte sich wirklich häßlich, obwohl ein fremder blick dies sicher anders sehen würde. ihre beine waren sonst schlank und sie hatte zierliche füße. ihr busen konnte sich ganz bestimmt sehen lassen. sie war nicht sehr zufrieden damit, weil sie ihn für zu dick hielt, nicht passend zu ihr. 85D war für sie eine recht üppige größe und deshalb war ihre brust auch nicht prall und schön, wie sie fand, sondern hing wie ein paar birnen an ihr. gestern jedoch in der nacht, so fiel es ihr ein, mochte sie ihren busen für einige momente. es fühlte sich sogar sehr gut an, ihn zu berühren. wie wohl ein mann darüber denken würde?

draußen schien die sonne und es schien ein heißer tag zu werden. sie nahm das erste mal in den wochen, in denen sie hier arbeitete die weiße kittelschürze aus dem schrank auf deren rückseite das emblem der ferienanlage gedruckt war, genau wie auf den t-schirts und jacken, die sie sonst bei ihrer arbeit trug. die kittelschürze endete ungefähr 5 cm über dem knie. wenn sie den unteren oder die beiden unteren knöpfe aufließe, würde diese länge womöglich ihre beine vorteilhaft betonen. sie probierte es aus, ging ein paar schritte und sah sich im spiegel zu als würde sie ein model auf dem laufsteg betrachten. sie lachte, denn zu unwirklich erschien ihr die situation. "jetzt bist du vollkommen durchgegangen", dachte sie und setzte eins drauf. sie öffnete einen knopf am hals, betrachtete sich im spiegel und öffnete den zweiten. das ging einige male so, bis sie dachte: "wenn du so herausgehst, sitzt du noch heute abend im bus nach hause oder der säufer fällt über dich her." sie knöpfte zwei knöpfe wieder zu und sah sich an. "ja, das geht", dachte sie und beugte sich vor, so als würde sie einen wischlappen in den eimer tauchen. sie blickte auf in den spiegel und öffnete ihre arme ein wenig, so daß der blick tief in den ausschnitt frei wurde. in dieser perspektive gefiel ihr sogar ihr eigener busen, der unter dem spröden stoff der schürze frei schaukelte.

um 3 uhr war es dann soweit. sein haus war das nächste. heimlich knöpfte sie die schürze auf, soweit, wie sie es am morgen ausprobiert hatte. ihre hände zitterten und eine stimme in ihr fragte sie, was sie denn da eigentlich täte. doch sie hörte nicht auf ihre stimme. als sie um die ecke trat, wich die nervosität mit einem schlag und tiefe enttäuschung machte sich breit. er war gar nicht da. war er im haus? vielleicht nicht allein? sie holte tief luft und klopfte schließlich an die tür. es hing kein schild davor und so öffnete sie die tür als sich niemand meldete mit ihrem schlüssel. ganz so, wie es ihr aufgetragen wurde. sie machte wie von einer unsichtbaren hand geführt ihre arbeit, wischte den boden auf, putze das bad und bezog an diesem tag auch das bett. das bett. sie ertappte sich dabei, dieses bett sehr liebevoll herzurichten. sie strich die laken glatt und setzte anschließend die kissen an ihren platz. dabei bemerkte sie nicht einmal, daß sie nicht mehr allein im haus war, denn der gast kam gerade wieder von einem bootsausflug zurück, bekleidet mit einem weißen t-schirt und einer badehose. er wollte zuerst etwas sagen, wie guten tag, aber dann fielen ihm die worte, denn wie sie sich auf dem bett räkelte, während sie sorgfältig jede falte aus dem laken strich, hatte er noch nie gesehen. außerdem faszinierte ihn noch etwas anderes, denn bei ihrer arbeit muß wohl ein knopf ihrer kittelschürze aufgesprungen sein. der einblick war himmlich und eigentlich wollte er sie diskret, ohne anzüglich zu werden, darauf aufmerksam machen. aber er wußte nicht wie. er war sprachlos, aber sein lächeln und der glanz in seinen augen zeigten, daß ihm gefiel, was er sah.

jetzt erst bemerkte sie ihn, als sie zu ihm hinauf blickte. sie erschraken beide fast gleichzeitig. und er entschuldigte sich dafür, daß er sie bei ihrer arbeit gestört hatte. seine worte klangen recht unbeholfen und er spürte die schamesröte in seinem gesicht. "was denkt sie jetzt wohl von mir? ein tolles benehmen hast du, wirklich!". "ich, ich warte draußen", stotterte er. während sie plötzlich zu kichern begann, was sie aber gleich wieder bereute, denn er ging hinaus und setzte sich auf die terasse. durch das fenster vor dem schlafzimmer konnte sie ihn deutlich sehen. er nam eine zeitung und blätterte wirr in ihr herum. nach einem aufmerksamen lesen sah das nicht aus. plötzlich fiel ihr auf, daß sie sich nicht wieder zugeknöpft hatte. so wie sie auf dem bett lag, konnte er sicher noch viel mehr und viel besser sehen, was sie ihm eigentlich sehr diskret zeigen wollte.

als sie durch das fenster blickte, sah sie, daß es auch wieder einmal geputzt werden könnte. dies machten sie zweimal im monat, aber das wußte der mann da draußen auf der terrasse nicht. sie ging vor das haus und lächelt ihn an, bückte sich und griff nach dem wischer und dem schwamm. immer wieder sah sie zu ihm auf, so als bemerkte sie ihren weiten ausschnitt gar nicht. das herz schlug schneller, als er ihr lächeln erwiderte.

sie begann mit dem fenster im wohnzimmer. schnell weichte sie es ein und zog das wasser gekonnt ab. nach wenigen minuten war es innen und außen strahlend sauber. nun kam das schlafzimmer an die reihe. das fenster war etwas kleiner, aber irgendwie schien ihr plötzlich das geschick zu fehlen. der schwamm, eigentlich viel zu nass entglitt ihr und beim versuch ihn zu fangen fiel er genau auf ihren ausschnitt. durch das fenster sah sie, daß ihm das mißgeschick nicht entgangen war. sie lachte und auch er war sichtlich amüsiert. auf jedem fall sah er nun immer wieder zu ihr herauf, was vielleicht daran liegen mochte, daß weißer stoff eine frau in eine peinliche lage bringen konnte, wenn er naß genug war. und genau das war ihre kittelschürze: naß und damit durchsichtig. sie hatte es nicht sehr eilig, das fenster zu putzen und beugte sich jedesmal so beim eintauchen des schwamms vor, daß er ihr tief in den ausschnitt sehen konnte. er lächelte als würde er dieses spiel bemerken und es genießen. er mußte es bemerkt haben, stellte sie schnell fest, denn die zeitschrift und die auffällige wölbung in seiner badehose paßten nicht zusammen. er springt auf den flirt an, dachte sie. er mag mich, freute sie sich und vergaß ihre sorgen vom morgen.

jetzt wollte sie es wissen. diesmal ging sie tief in die knie, so daß er sie nicht sehen konnte und öffnete zwei weitere knöpfe. man mußte nun nicht mehr besonders geschickt sein, denn sie war damit quasi oben ohne. ihre kittelschürze hing wie ein geöffneter kimono über ihre schultern und sie mußte sich nicht einmal besonders vorbeugen, damit er ihre harten nippel bewundern konnte. ein gewagtes spiel, was sie trieb, aber ihre erregung vernebelte ihr ihre sinne. längst war sie sich sicher, daß dies alles nur das vorspiel von dem war, was beide wollten. sie richtete sich wieder auf und spürte, wie seine blicke auf ihrer brust ruhten. sie lächelten einander zu, sie zwinkerte mit dem auge und sah, wie er sich in der mitte seiner badehose streichelte. scheinbar bemerkte er nicht einmal, was er da gerade tat, denn sein blick ruhte nur auf ihr und sie gab nicht nach. jetzt ließ sie ihre werkzeuge in den eimer fallen und öffnete mit beiden händen ihre schürze mit den händen hob sie sanft ihre brüste empor und fuhr um ihre knospen. er war sichtbar nervör, aber auch er genoß diesen flirt, das mehr ein spiel der verführung geworden ist. er lächelte und blickte zu sich herab. nun fuhr seine hand unter den bund der hose und schon ihn herab. es war nun ganz offensichtlich, wie sehr ihn ihr spiel erregt hatte und es konnte nur noch minuten dauern, bis er in das häuschen kommen und die tür hinter sich schließen würde.

es blieb leider bei diesem traum, denn plötzlich hörte sie ihren namen, der in einem sehr unangenehmen ton über die ganze anlage tönte. "wo bist du denn?" wollte ihre kollegin, eine ganz wiederliche hexe wissen. wenn sie sie in diesem zustand sehen würde, wäre sie ihren job wohl los. hastig knöpfte sie sich bis zum obersten knopf zu, strich das fenster ab und wischte das wasser vom boden weg. es dauerte plötzlich alles nicht mal mehr eine minute.

alles ist kaputt dachte sie mit tränen in den augen, doch als sie dem mann auf der terasse beim gehen noch einen blick zuwarf, lächelte er ihr sanft zu und sagte etwas, was sie nicht verstand. auch er begriff, daß er sich besser wieder bedeckte, aber einmal noch bevor sie ging, nahm er die zeitung von seinem schoß und gab ihr den blick auf die wölbung in der hose frei. "danke", sagte er dann freundlich. dieses wort verstand sie.

das jähe erwachen aus diesem tagtraum brachte sie aus dem gleichgewicht, doch war es wirklich ein traum. sie blickte zu sich herab. nein, kein traum. so konnte sie unmöglich weiter arbeiten. sie rief ihrer kollegin etwas zu und rannte los, zu ihrem häuschen, zog die kittelschürze aus, hosen und jetzt auch wieder einen bh und das t-shirt an und eilte zurück zum nächsten häuschen. jetzt mußte sie sich beeilen, um wieder etwas zeit aufzuholen. wichtig war ihr aber, daß niemandem etwas auffiehl.

als sie fertig waren, traf sich das personal, die gärtner, putzfrauen und küchenhilfen in einem nebenraum im restaurant. dort bekamen sie ihr abendessen. der chef war keinesfalls knauserig. sie konnten frei von der karte wählen und alles ging mit einem getränk auf das haus. sie hatte selten so gut gegessen. schon allein deswegen lohnte sich die anstellung hier, auch wenn die beziehung unter den kollegen eher kalt und herzlos war. einer der gärnter schaute sie immer wieder merkwürdig an, aber er roch nach alkohol und schien noch nie die dusche benutzt zu haben. zuhause, da hatte sie keine dusche und so genoß sie jeden moment unter dem kribbelnden wasserregen. nein, der kerl war gewiß nicht einen einzigen gedanken wert und es ekelte sie an, zu spüren, wie er sie mit seinen blicken auszog. dabei fiel ihr wieder ein, daß sie einem anderen mann heute weit mehr gegeben hatte, als sich der schmutzfink am anderen tisch je erhoffen durfte. glücklicherweise musterte er jede der kolleginnen in der gleichen weise und war viel zu feige einen versuch zu unternehmen. diesen kerl würde sie bestimmt nicht ermutigen. dem gast heute nachmittag hätte sie sich dagegen voll und ganz hingegeben.

war es nur lust? sie war sich nicht sicher. das was sie heute getan hatte, war ein frontalangriff mit eindeutigen zeichen und auch er zeigte deutlich, daß er sie wollte. was hielt sie davon ab, ihn zu besuchen? eine offene frage war es: "war er allein?" aber das schien ihr unwahrscheinlich. fast immer waren es familien oder ganze saufgesellschaften, die hier gemeinsam urlaub machten. meist blieben sie nur eine woche um sich dann eine bessere unterkunft zu suchen. es war mittwoch. ob er auch bald wieder abreisen würde? vielleicht schon am freitag, wie es viele taten, um den staus auf den autobahnen und an den grenzen zu entgehen? ihr blieb im schlechtesten fall nur ein einziger tag, um dies heraus zu finden.

sie hatte keinen rechten appetit und so stand sie früh auf und verließ mit einen kurzen gruß den kleinen speisesaal. als sie auf dem weg nach draußen war, gefror ihr blut fast in den adern. er kam direkt auf das restaurant zu. natürlich, er ging zum essen. die art, wie er ging faszinierte sie. eigentlich war es nichts besonderes, aber es war er und ihr herz raste. einmal würde sie heute in seinen armen liegen wollen, oder ihn wenigstens einmal berühren. berühren... das könnte sie doch haben. sie müßte ihn nur rempeln. sie wußte nicht, ob diese idee so gut war. vielleicht haben sich seine gedanken wieder gefaßt und er sieht sie nun aus anderen augen? vielleicht nimmt er ihr die direkte anmache übel? sie kam sich plötzlich vor wie ein billiges flittchen, wie eine hure, die sich billig an die urlauber verkauft und diese gab es schließlich zur genüge. sie schämte sich tief in ihrem inneren, aber sie war entschlossen, es noch einmal darauf ankommen zu lassen. den gedanken, ihn direkt in den schritt zu fassen, ließ sie wieder fallen. zu groß ware ihre bedenken, aber sie hatte auch keine zeit mehr zu überlegen, denn gerade trat er durch die schmale tür des restaurants. jetzt oder nie, dachte sie und trat vor, rempelte ihn hart. ein kurzes gemurmel "huch", "oh", dann trafen sich wieder nur ihre blicke. er war offensichtlich nicht verärgert. im gegenteil: er zeigte sich als gentleman und entschuldigte sich, obwohl es keinesfalls seine schuld war, daß sie aneinander gestoßen waren. "sorry", sagte er freundlich lächelnd, ging ihr aber nur langsam aus dem weg. ihre augen waren zueinander fixiert und während sie an ihm vorbeitrat führte sie ihre hand über seinen bauch, wie in einer zeitlupe strich sie ihm über das hemd. plötzlich fühlte sie, daß auch seine hand sie berührte, nicht aber am bauch, sondern bedeutend weiter oben. sie erschrak ein wenig, als sie seine hand spürte, die über ihre festen knospen fuhr. beide lächelten einander zu, als sie jetzt einen schritt voneinander entfernt standen. sie mußte gehen, denn wenn man sie sah, riskierte sie die arbeitsstelle.

"wenn er mich heute abend zu einem glas wein einlädt, dann werde ich bleiben", versprach sie sich und sie würde immer wieder am abend durch die anlage spazieren gehen, um ihn zu treffen, wenn er wie immer abends bei kerzenlich auf seiner terasse saß. plötzlich machte ihr ihre nasenspitze jäh den traum kaput. sie fühlte den großen tropfen, der ihr ins gesicht fiel und als sie zum himmel hinauf sah, erkannte sie die dunklen wolken. das radio hatte schon den ganzen tag über schwere gewitter gemeldet. "wenn es einen gott gibt, gibt es ihn nicht für dich", sagte sie zu sich selbst und der nächste tropfen, der über ihr gesicht rann, war kein regen.





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Alt 24.06.2011   #5
vollmond1964
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die putzfrau, teil 2

an diesem tag wollte ihr das schicksal einfach nicht gnädig sein. obwohl es in strömen regnete, ging sie zweimal in der stunde hinaus durch die anlage bis zu seinem haus. drinnen brannte licht, doch sie hatte nicht den mut zu klopfen. was wäre, wenn er nicht allein ist? wieder weinte sie, was bei dem wetter wohl niemanden aufgefallen wäre. um mitternacht mußte sie dann eingestehen, daß es in dieser nacht keinen sinn mehr haben würde. morgen sollte es besser werden, versprach das radio, aber im augenblick regnete und stürmte es ohne ende. zu gerne wäre sie in dieser nacht in seinen armen eingeschlafen. selbst wenn sie im freien schlafen müßten. es wäre ihr egal gewesen.

war es lust, was sie bewegte? sicher nicht, doch ein wort für das, was sie fühlte, fiel ihr nicht ein. es war ihr fremd, denn sie hatte noch nie etwas derartiges erlebt.

sie ging erschöpft und traurig ins bett, umklammerte die decke, als wäre sie er, doch das schenkte ihr keinen trost. sie tat kaum ein auge zu in dieser nacht.

am nächsten tag machte sie ihre arbeit wie an jedem anderen tag auch. nur lächelte sie nicht, sondern kämpfte mit ihrer müdigkeit und den tränen. sie hatte es nie wirklich gut, aber heute fühlte sie sich das erste mal wirklich unglücklich. das änderte sich auch nicht, als sie zu seinem häuschen kam. wieder war er nicht da. sie wußte auch nicht, ob sie ihn noch einmal mit der gleichen art anmachen sollte, wie am tag davor. sie wußte überhaupt nicht, was sie denken und tun sollte. sie war völlig durcheinander und obendrein todmüde. am allermeisten aber war sie durch und durch verliebt, ohne es jedoch sich selbst einzugestehen.

wieder das gleiche vom chef verordnete ritual: klopfen, warten, wieder klopfen und rufen, warten, dann aufsperren, rein und ja nichts anfassen, was nichts mit dem putzen zu tun hat. sie ging in das häuschen und es war wie erwartet leer. zuerst putzte sie das wohnzzimmer, dann das kleine bad und die kochnische. zum schluß ging sie ins schlafzimmer. heute war sie schnell fertig und es schien als würde er auch nicht kommen. als sie das zimmer betrat, lag etwas auf dem völlig zerzausten bett. eine rose und eine kleine pikoloflasche sekt. daneben eine gefaltete karte. "das kann unmöglich für sie sein", dachte sie erschrocken. "er ist also nicht alleine hier" wieder rannen tränen über ihre wangen. sie war tief enttäuscht und wäre am liebsten sofort gestorben. allerdings war ihre neugierde zu groß und die karte auch nicht verschlossen, nur gefaltet. bestimmt hat seine freundin in der letzten nacht dieses bett so zerzaust und nun sitzen sie vielleicht eng umschlungen am stand.

plötzlich jedoch erhellten sich ihre augen wieder und in ihrem gesicht stand ein lächeln. er wußte, daß sie deutsch nicht versteht und englisch nur sehr schlecht spricht. so schrieb er etwas in englisch. sie erkannte worte wie "dear", "love" und vor allem las sie ihren namen ganz oben. "woher kannte er ihren namen?" aber natürlich. gestern rief ihre kollegin nach ihr und auch er begriff scheinbar, wer gemeint war. um sicher zu gehen, daß sie ihn auch wirklich verstand, malte er ein bild daben auf die karte. es sollte wohl eine putzfrau sein, mit blümchen auf der schürze, bommeln an den schuhen und ein tuch um den kopf. wäre nicht das große herz daneben gewesen, hätte sie sich schon sehr gewundert, in welchen augen er sie sah. so lachte sie laut, denn neben der gezeichneten putzfrau malte er auch einen eimer und ausgelaufenes wasser am boden. auch die pfützen waren herzen.

sie wartete ein paar minuten, doch er kam nicht. sie wäre ihm sofort und ohne ein wort um den hals gefallen und hätte ihm alles gegeben, was er sich wünschte. aber er kam nicht und heute war schon donnerstag. plötzlich hatte sie eine idee. sie pfiff auf die anweisung ihres chefs, niemals etwas aus dem besitz eines gastes anzufassen, suchte und fand einen stift und papier. nun saß sie da und wußte zunächst nicht mehr weiter. sie konnte kein englisch schreiben und deutsch schon gar nicht. ihre sprache würde er nie verstehen. was nun? eine sackgasse? sie sah zu seiner karte herüber und hatte plötzlich die idee. sie malte eine uhr 10 uhr am abend hatte sie ganz sicher frei und etwa 200 m neben der ferienanlage lag ein altes ruderboot am strand. sie war oft am abend dort, wenn sie allein sein wollte, denn alle anderen drängten in die kneipen und diskotheken oder blieben am strand in der anlage. außerdem war es wohl eine art naturschutzgebiet und damit das betreten verboten. sie malte eine landkarte mit groben zügen dazu, das meer deutete sie mit kleinen fischen und wellen an. eine kompaßrose zeigte den weg und daneben schrieb sie eine zahl 200m. sie zeichnete ein einfaches boot und daneben ein ein mädchen mit eimer und besen drumherum malte sie, jetzt ganz sorgfältig, einige herzen. die zeichnung legte sie an die stelle, an der sie die rose gefunden hatte, auf das bett und verließ das häuschen.

die sonne war schon untergegangen, aber dennoch war der himmel blau schimmernd in einem schummerigen licht getaucht. auch der mond stand als volle scheibe bereits hoch am himmel und beleuchtete den strand, dessen eigenwillige schattenspiele beinahe schaurig wirkten. sie fürchtete sich plötzlich, obwohl sie schon viele male in den nächten hierher kam, um zu träumen. das kleine boot, das im schilf lag, war ihr eine oase in einer fremden welt geworden. welcher ort könnte besser gewählt sein, für ein rendevous mit ihrem traummann. "traummann" dachte sie, war vielleicht etwas übertrieben. er war wirklich nicht besonders athletisch, hatte einen kleinen bauch und auch sonst ein paar auffällige macken, die gewiss kein schönheitsideal waren. aber er hatte sanfte augen und er lächelte. lächeln, das war es! wer ihrer freunde und verwandten lächelte denn heute noch? sie waren ernst, fast biestig und erkannten in ihrer einfachen arbeit die freude am leben. wer an vergnügen dachte, der sündigt. das alles war ihr heute abend egal. was, wenn er unehrenhafte absichten hätte, ihr irgendetwas tun würde? ihre welt war trist und leer. es war ihr egal, wenn er es nur DANACH täte, wenn es denn schon sein müßte.

es war eine halbe stunde vor zehn. aus der ferne ertönte die immer gleiche partymusik der diskotheken über den stand hinweg zu ihrem ohr. einen augenblick stand sie am strand und blickte zum meer heraus. der sternenklare himmel, ein herrlicher mondschein und ein milder wind, der über ihr gesicht fuhr. es war eine perfekte nacht. sie öffnete den knoten ihres haares und ließ ihr langes blondes haar über die schultern fallen. sie schüttelte den kopf und das haar wehte im leichten wind. ob ihm das offene haar gefallen würde? sie trugen schließlich immer ihr haar zu einem strengen dudd geknüpft und er sah sie nie anders. heute nacht aber sollte er sie wie einen engel sehen, auch wenn sie davon überzeugt war, nicht so auszusehen. sie hoffte ein bisschen darauf, daß ihr das wenige licht helfen würde.

sie zog das kleine boot aus dem schilf heraus. es war schwerer, als sie zuerst dachte, doch sie schaffte es. mit viel kraft schob sie es an den strand, dicht an das wasser heran. ein teil des bootes lag jetzt im wasser. im schilf würde er es sicher nie entdecken, dachte sie und plötzlich fürchtete sie, er würde ihre nachricht nicht finden oder nicht verstehen. es gab nur einen weg, dies festzustellen: abwarten.

außen war das boot nicht mehr in einem besonders guten zustand, innen jedoch angenehm sauber. sie hatte es sich schon vor wochen so schön sie es konnte hergerichtet. sogar zwei paddel aus holz waren noch vorhanden und in einem guten zustand. am bug und am heck gab es kleine holzpritschen, die als bänke nutzbar waren. in der mitte war nichts. offensichtlich hatte das boot früher einem fischer gehört, der hier seinen fang lagerte, bis er zum hafen zurückkehrte. dieser platz war groß genug für sie. sie breitete eine decke darin aus. dann ging sie ein paar schritte ins wasser, um sich den schlamm von ihren füßen zu spülen, in den sie beim schieben des bootes getreten war. sie trat vor das kleine boot und blickte hinaus auf das meer. als würde sie es zelebrieren, öffnete sie langsam jeden einzelnen knopf ihrer schürze und ließ sie über ihre schultern gleiten. sie warf das häßliche kleidungsstück in den bug des bootes unter die vordere bank. nun streifte sie die träger ihres bhs über die arme, griff nach hinten und öffnete ihren verschluß. langsam gab sie ihre schweren brüste frei und genoß den warmen luftzug auf ihrer nackten haut. einen augenblick verharrte sie, bis sie mit ihren händen an die hüften griff und langsam das höschen herunter ließ. sie stieg aus dem höschen und legte es neben der schürze und den bh in den bug des bootes. sie stand vor dem boot und drehte sich einmal kurz um. niemand war zu sehen. sie war allein. splitternackt! es war ein aufregendes gefühl, denn es hätten ja plötzlich spaziergänger kommen und sie entdecken können. sie wunderte sich über sie selbst, denn dieses gefühl versetzte ihr keinen schrecken. im gegenteil es erregte sei sogar. sie genoß ihre nacktheit in der freien natur. noch nie hatte sie sich außerhalb eines geschlossenen hauses ausgezogen und nur ganz selten in ihrem leben hat sie jemand nackt gesehen. es war ein komisches, aber angenehmes gefühl. sie stieg langsam in das boot und legte sich auf die decke. ihr haar ordnete sie ein wenig, so daß es über ihre schultern fiel, aber nicht den blick auf ihren busen verbarg. ihre beine. sie blickte hinauf zum himmel, an dem nun immer mehr sterne deutlich sichtbar wurden. bald ist es soweit. bald ist es 10 uhr. ob er kommen würde?

er war nervös seit dem nachmittag, als er wieder von seinem ausflug zurück kam. er war wieder mit einer kleinen gruppe angler auf dem meer und achtete darauf, nicht zu früh zurück zu kehren. was ihn bewegte, ging nur ohne worte auszudrücken und er fand es sehr originell. als er in sein schlafzimmer trat, sah er erfreut, daß sie seine botschaft bekommen hatte. die pikolo, die rose und die karte waren nicht mehr da, doch dafür lag etwas anderes auf dem bett. ein gefalteter zettel mit einem herzen obendrauf. er setzte sich nieder und öffnete den brief. lachend dachter er, daß er besser archäologe geworden und nach ägypten gegangen wäre. diese hyroglyphen waren einmalig, aber auch verständlich, das strichmännchen war in wirklichkeit ein mädchen, was er am rock erkannte und der besen zeigte ihm, wer gemeint war. aber es war wie eine art schatzkarte. eine uhr? 10 uhr? meinte sie morgen früh oder heute abend? er würde es herausfinden, dachte er und lächelte für sich. sein herz pumpte das blut wie wild durch seinen körper und er mußte sich eingestehen, vom anblick ihres körpers ebenso wenig loszukommen, wie von ihrem lächeln.

zuerst war es für ihn ein flirt, dann ein spiel mit den erotischen sinnen, was ihm schließlich die lust auf ein abenteuer bereitete. was wäre schon dabei gewesen, wenn er sie neulich genommen hätte? das wollte sie doch wohl so, die kleine schlampe. er fühlte mies, wie er sich diese worte sagen hörte. etwas stimmte nicht. es paßte nicht zusammen. ihr lächeln und ihre augen, ihre allgemein schüchterne art, das alles soll eine schlampe sein, eine die von einem bett ins andere springt? und er? wollte er wirklich ein schnelles abenteuer? die flüchtige nummer? es war nie seine art, eine frau zu benutzen. ja, im augenblick war er enttäuscht und verletzt, was er seiner ex verdankte. aber sollte er das an eine völlig fremde frau auslassen. sie konnten sich nicht verständigen, aber es gab etwas, was sie sich immer wieder sagten, ohne daß sie es hörten. ja, er hatte lust auf sie! große lust und es kam in den letzten wochen oft vor, daß er sich selbst von seinem druck erlöste. aber das war nicht das selbe wie mit einer frau zu schlafen.

er war unsicher, ob er nicht zu weit gegangen war, als er neulich seinen penis entblöste und ihr eindeutig seine erregung zeigte. sie schien es genossen zu haben oder war sie nur schockiert, aber diskret genug, es nicht zu zeigen? "blödsinn!", schob er den gedanken zur seite. sie hatte doch damit angefangen. sie will es. er beschloß, am abend den ort zu suchen, den sie ihm skizziert hatte. es konnte ja nicht so schwer sein.

er glaubte nicht, was er gerade tat. der abend war wundervoll und der mond stand hoch am himmel. die sterne leuchteten in herrlichster pracht. er liebte solche nächte und saß gerne bei einem glas wein vor dem haus. das tat er auch daheim sehr gerne und konnte über sich und alles was ihn bewegte nachdenken. das jetzt, war völlig fremd für ihn. er genoß den flirt mit der frau, aber soetwas direktes hatte er noch nie erlebt. er fühlte eine gewisse scheu und wollte am liebsten umkehren, doch als würde ihn eine unsichtbare hand schieben, lief er diesem zerklüfteten und schwer zugänglichen teil des strandes entlang. wenn das eine falle für einen überfall wäre, hätte er nicht viel zu lachen gehabt und könnte sicher keine hilfe erwarten. das wurde im klar. dennoch machte er nicht kehrt und dann sah er es: ein kleines boot. es hatte zweifellos bessere zeiten gesehen und es schien niemand in der nähe zu sein. hatte er sich verspätet oder war er zu früh? er dachte, daß man es hier sicher nicht mit den zeiten sehr genau nehmen würde, also würde er eine zeit lang warten. das kleine boot ist sicher auch ein gemütlicher platz und es stört hier niemand. so trat er auf das boot zu.

ein paar meter vor dem boot entdeckte er bereits, daß er nicht allein war, aber er bekam kein einziges wort über die lippen, denn was er dort im schein des hellen mondlichts sah, war atemberaubend. ihre augen funkelte ihn heller an als die sterne und ihr lächeln war nicht das berechnende lächeln einer verführenden hure. es wirkte wie der ausdruck purer freude, reinen glücks. sein blick wanderte über ihren ganzen körper. er nahm jedes detail wahr, die langen blonden haare, die er bislang nur erahnen konnte, die leuchtenden augen, die kleine freche nase und das betörende lächeln. aber sein blick verschlang auch die üppige brust mit den großen knospen, den zauberhaften nabel, der sich scheinbar hastig auf und nieder bewegte, das kurze rotblonde schamhaar und die gestreckten beine. sie lag in dem boot, als hätte er soeben ein geschenkpaket geöffnet.

sie lächelte und schien sich kaum zu bewegen, aber er bemerkte ihre unruhe oder war es ungeduld? in seiner hose fühlte er eine drückende enge. er war grenzenlos erregt allein von ihrem anblick und er konnte es nicht leugnen: er wollte sie haben. er begehrte sie aus leib und seele. so ging er ein paar schritte auf sie zu. jetzt bewegte sie sich. langsam legte sie ein ihre beine auf die ränder des bootes. dieser anblick wie sie sich hemmungslos öffnete war eine unmißverständliche einladung. wie in trance zog er sein t-shirt aus und war es ins boot. dann ließ er seine shorts und seinen slip mit einem zug herunter. sein harter liebesstab schnellte unter dem bund der hosen hervor und ragte hervor. splitternackt stand er nun neben dem boot und er fühlte, wie ihre augen immer weiter an seine körper nach unten fuhren. ihm entging nicht, daß sie sich mit ihrer zunge über ihre trockenen lippen fuhr, was ihn zusätzlich anheizte. er hoffte, das boot sei nicht kaputt und stemmte sich gegen das holz. langsam glitt es in das wasser. er schob es ein paar meter hinaus bis es unter ihm tief genug war und stemmte sich auf, um ins boot zu gelangen. sie lächelte nur und schaute ihm abwechselnd in die augen und dann wieder auf ihren körper, auf die stelle zwischen den beinen, die sie ihm ungeniert angeboten hatte. er hockte sich vor ihr ins boot, nur wenige zentimeter trennten sie noch voneinander. einen kurzen moment lang blickte er hinaus zu den sternen. die küste liegt also im westen, dachte er und die strömung trieb sie zusätzlich nach norden. das wasser war recht ruhig, also warum sollte er sich jetzt um solche nebensächlichen dinge kümmern. er betrachtet wieder ihren körper, der immer unruhiger zu werden schien. er wollte etwas sagen, schwieg dann aber, denn diese wortlosigkeit, das reine spiel mit dem augen und ihren körpern verlieh dieser nacht den besonderen reiz. außerdem verstand sie ihn sowieso nicht.

sie drückte ihre schenkel immer weiter auseinander, beinahe fordernd sah sie ihn an. er blickte auf ihre vagina uns sah im mondlicht einen kleinen weißlichen tropfen an ihren schenkeln herabrinnen. das geöffnete loch zeigte sich wie ein kleiner teich aus der milch weiblicher lust. er beugte sich herab und seine zunge begann wie unter einem inneren zwang, in diesen teich einzutauchen. ein leises seufzen klang nun an seine ohren. er blickte hinauf und sah ihren geöffneten mund, sie schloß die augen und legte ihren kopf nach hinten. "ich gehöre dir", schien ihm jemand zu flüstern, doch sie schwieg und stöhnte nur leise. der geschmack ihrer lust war für ihn wie eine droge, er schien süchtig danach zu sein und mit der nächsten berührung presste er seinen mund auf ihre schamlippen. ein paar haare glitten in seinen mund, doch das störte ihn nicht. tief tauchte seine zunge in das warme weiche loch der lust ein. er saugte an ihr und hörte ein immer lauteres stöhnen. als seine zunge durch die lippen empor über die kleine feste kirche glitt bebte ihr bauch vor lust. er spürte kraft in ihren schenkeln, mit der sie ihren unterleib fest in sein gesicht drückte. er griff ihr in den po und zog sie fest an sich erhan, saugte nun die knospe, lies aber immer wieder ab, um ihre scheide mit der zunge sanft zu verwöhnen.

einige minuten leckte und saugte er sie buchstäblich aus. seine lust und seine begierde ließen ihn alles um ihn vergessen. nur dieser bebende körper und der klang ihrer lust waren für ihn von bedeutung. wieder saugte er an ihr, als sie sich heftig zuckend aufzubäumen versuchte. es war kein stöhnen mehr, beinahe ein schreien, sie atmete schnell und heftig und auch wenn ihr körper sich immer wieder auf und abbäumte preßte sie ihre nasse vagina fest an ihn. jetzt fühlte er auch ihre fordernden hände, die seinen kopf zwischen die beine preßten. hoch erregt saugte er sie fester und leckte sie schneller immer schneller wechselte er mit beiden ab, bis er schließlich nässe im gesicht spürte. "sie spritzt!", dachte er. er hat es nicht für möglich gehalten, obwohl er schon davon gehört hatte. sie schien es nicht zu bemerken, viel zu sehr war sie in ihrer extase vertieft, die sicher kilometerweit am strand zu hören war. er saugte weiter und weiter, bis er eine erschöpfung in ihr bemerkte. er blickte auf und sah in ein völlig aufgelöstes aber immer noch lächelndes gesicht. er spürte wieder, wie ihre beine sich weiteten, obwohl sie sie nicht geschlossen hatte. eine geste, eine aufforderung: "komm schon".

er kniete vor ihr auf der decke am bootsboden. ihre scheide war nur ein paar zentimeter von seinem harten luststab entfernt. "sie war gerade gekommen", dachte er. "ob sie es jetzt will?" die antwort gab sie ihm, denn sie beugte sich vor und griff nach seinen hüften. fordernd zog sie ihn an sich heran. wie auf einer schiene geführt, versank sein penis direkt tief in ihr. er fühlte die warme nässe um sich und den leichten druck, den ihre scheide auf ihn ausübte. als er in sie eindrang, schloß sie die augen und warf ihre arme nach hinten, so daß sie ihm ihren bloßen körper hingab. er konnte nicht mehr widerstehen. während er ein zweites mal in sie hineinstieß, griff er gierig an ihre brüste. sie fühlten sich weich an und es war angenehm aufregend sie zu massieren. nein, das war nicht mehr das richtige wort. er war so heiß, daß er sie wild knetete. ihr lautes helles stöhnen machte ihn noch weiter an und auch er war längst bis weit über den horizont zu hören.

plötzlich, als fühlte sie, daß er bald kommen würde, stieß sie ihn aus sich heraus. ihre hände drückten ihn nach hinten und er saß mit einem ratlosen blick auf der bank am heck. er ahnte nicht, was sie tun wollte, er ahnte nicht, daß sie noch eine "rechnung" bei ihm offen hatte. sie beugte sich vor und ihre zunge strick über de nassen penis. sie leckte den schaft, die bälle und arbeite sich langsam empor bis zur spitze. ihre hände massierten den schwingenden großen sack, während sein liebesstab tief in ihrem mund verschwand. als sie ihn langsam wieder freigab, saugte sie fest an ihm, so fest sie konnte. er fühlte einen schmerz, den er jedoch genoß. wieder ließ sie seine harte lanze in sich gleiten und saugte abermals. fest, er schrie auf, doch sie kannte keine gnade und saugte immer weiter und weiter bis er spürte, daß er sich nicht mehr unter kontrolle halten würde. er schrie und wollte sie warnen, doch er konnte nichts sagen, er bekam kaum luft zum atmen. so sehr saugte sie an ihm. er schämte sich fast, als er mit voller wucht tief in ihren rachen spritze, doch es schien sie nicht zu stören. sie saugte weiter immer noch fest und der orgasmus wurde zu einem stechenden aber unwiderstehlichen schmerz. nach dem dritten strahl lies sie langsam von ihm ab, verwöhnte seinen penis mit küssen und zarten zungenberührungen. sperma klebte an ihren lippen und sie sah ihn an. er kniete sich herab zu ihr. nahm sie in den arm und begann sie zu küssen. ihr erster kuß überhaupt. sie versanken in ihren armen und rollten eine weile über den boden des bootes. bis sie schließlich ohne auch nur ein einziges wort zu sagen eng umschlungen einschliefen.

stunden später

er weiß nicht, wie spät es gerade ist. es ist tief in der nacht, aber der mond ist viel weiter gewandert und droht bald hinter dem horizont zu verschwinden. sie sind längst nicht mehr in der nähe des strandes, doch wie weit mögen sie abgetrieben sein. während er langsam zu sich kommt, spürt er, wie ihn ein paar arme fest umschließen. das mädchen, daß eng an ihn gelehnt, nein gepreßt liegt, scheint auch noch im schlaf zu lächeln. er sieht sie an, diesmal nicht von sexueller lust geblendet, was aber nicht seine gefühle mindert, die er für sie empfindet. könnte er dies nur in jeder nacht haben, wie sie sich an ihn schmiegt und sogar im schlaf zu sprechen scheint. "love you, liebe" sie säuselt diese worte aus ihren lippen. sieht so eine frau aus, die nur mal eben einen mann verführt, wenn ihr danach ist? aber kann es eine zukunft geben?

plötzlich wird ihm bewußt, daß er im augenblick anderes zu tun hat. er nahm die paddel, setzte sich auf die bank am heck und ruderte nach den sternen in die richtung der küste. zwar wußte er nicht, wie weit sie abgetrieben sind, aber es war zeit, das festzustellen. bestimmt zwei stunden lang ruderte er, bis er am horizont endlich schwache lichter entdeckte. auffallend war eine reihe von lichtblitzen, die wie eine linie erschienen. das mußte der flughafen sein. er mußte also noch ungefähr zwei kilometer nach süden paddeln, um in die nähe des strandes an der ferienanlage zu gelangen. langsam wachte sie auf. noch immer waren beide splitternackt. sie schämte sich ein bisschen für das was geschehen war, aber tief im inneren war sie unfassbar glücklich. selbst wenn er morgen abreisen würde. diese nacht könnte ihr niemand nehmen. als sie sich anziehen wollte schüttelte er den kopf und winkte sie zu sich heran. er legte seinen arm um sie streichelte ihr durch das haar und küßte sie. er sprach die magischen drei worte in deutsch und englisch. gerne hätte er es ihr in ihrer sprache gesagt, doch er konnte sie nicht. sie lächelte und sagte gebrochen "ich liebe dich" und anschließend langsam das selbe in ihrer sprache. es klang ungewöhnlich als er es wiederholte, doch sie lächelte und verstand ihn.

sie kamen kurz vor ihrem arbeitsbeginn wieder in der ferienanlage an. sie gingen getrennt, damit niemand etwas von ihnen bemerkte, aber von nun an trafen sie sich jeden abend. heimlich besuchte sie ihn in seinem häuschen und ging erst wieder kurz vor sonnenaufgang. sie lernten ein paar worte ihrer sprache und bei einem ausflug in der stadt fand er sogar wörterbücher.

obwohl er noch volle zwei wochen urlaub hatte, kam nun auch der tag der abreise näher. er war wie er feststellen mußte endlos glücklich. wenn sie nicht miteinander schliefen, schmusten sie zärtlich, schlafen taten sie beide nur selten. er wollte sie nicht zurücklassen, aber was sollte er tun? er dachte nach: verstand oder gefühl? gerade erst ein halbes jahr nach einer bitteren enttäuschung hatte das gefühl scheinbar keine chance, doch als sie an seinem haus vorbeiging und von ihren kolleginnen unbemerkt einen lächelnden blick und einen kußmund zu ihm warf, hatte das gefühl gewonnen. er nahm ein blatt papier und einen block und wälzte das wörterbuch. er wußte nicht, ob das, was er schrieb, richtig war oder nicht und ob die grammatik stimmte, aber er fing an in einer ihm fremden sprache worte aufzuschreiben. bald würde sie sein haus sauber machen und vielleicht auf einen der vielen quickies freuen. heute sollte sie dies aber nicht bekommen. statt dessen wollte er, daß sie dies mit einem sachlichen kopf las. er legte das blatt mit einer rose auf sein bett und ging aus dem hausbis zu dem ort, wo sie das erste mal zusammen kamen. er wollte allein sein. "wie würde sie reagieren?" dachte er.

am abend war weit und breit nichts von ihr zu sehen. im haus war nichts, nicht einmal geputzt hatte sie, was sie immer tat trotz ihrer beziehung, denn ihr chef kontrollierte hin und wieder alles. auch keine nachricht war da und die rose lag noch immer an ihrem ort. "was habe ich getan?" dachte er und begann seit jahren das erste mal zu weinen. nach einer stunde beschloß er, etwas essen zu gehen. er hatte keinen großen hunger, aber es würde ihn ablenken.

als er nach einer weile am tisch saß und der ober gerade die vorsuppe servierte, kam sie plötzlich ins restaurant. noch nie zuvor hat sie den großen speisesaal betreten, wenn gäste hier waren. diesmal war es anders. sie trat in die mitte des raumes und rief etwas, was er nicht verstehen konnte. sie war nervös und ihr chef kam aus der küche und rief ebenfalls etwas unverständliches. sie und ihr chef wechselten ein paar worte. und plötzlich klatschte der ober lachend in die hände. er kam zu ihm und griff seine hand. er sprach sehr gut deutsch und beglückwünschte ihn herzlich.

"bitte, was haben die beiden gesagt?", bat er zu übersetzen. "sie hat ihrem chef gerade für die glücklichste zeit ihres lebens gedankt und daß sie sich darauf freut, hier eines tages mit IHNEN gemeinsam wieder zu kommen und urlaub zu machen."

er lachte. "sagen sie ihr bitte, daß ich mein leben mit ihr teilen möchte und die sprachen können wir voneinander lernen. wozu gibts außerdem schulen" der ober lächelte und sagte: "sie hat ihren brief bereits richtig verstanden." mürrisch verließ ihr chef das restaurant, während sie sich ungeniert in die arme fielen.

am nächsten tag bat der kellner ihn, ihn in das büro zu begleiten und später zu frühstücken. es roch nach ärger. im büro wartete bereits seine freundin. nicht in der weißen schürze und mit offenem haar. ihr chef überreichte ihr offensichtlich gerade die entlassungspapiere, doch er hatte noch etwas anderes für die beiden. als er den umschlag öffnete staunte er und sah den besitzer der anlage an. "ich möchte mich für mein benehmen gestern abend entschuldigen. ich wünsche ihnen beiden viel glück und alles gute. es kostet sehr viel mut, diesen schritt zu gehen bei all den schwierigkeiten, die ihnen bevorstehen. aber ich möchte ihnen dies als ein vorzeitiges hochzeitsgeschenk überreichen." es war ein gutschein für zwei personen für einen urlaub über vier wochen. "absolut all inklusive" betonte der besitzer der anlage.

am tag darauf verließ ein kleinwagen, der nun wesentlich mehr gepäch hatte als drei wochen zuvor die ferienanlage. der urlaub war zuende, aber etwas großes begann gerade erst.




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