Sexgeschichten » Eine kleine Träumerei...!???
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Eine kleine Träumerei...!???
Dieses Erotik Thema wurde 18 mal beantwortet und 1101 mal angesehen.
20.02.2010
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#1
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Mitglied
Registriert seit: 28.11.2009
Ort: zu Hause *g*
Beiträge: 16
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Eine kleine Träumerei...!???
Durch eine ganz unerwartete Inspiration (wo die nur herkam*gg*) auch mal von mir der Versuch einer Geschichte....bei Gefallen geht sie auch weiter *versprech*
Für´s erste wünsche ich mal Allen...möglichst viel Spass beim Lesen
Wie ein eisiger Windstoß umschloss das Wasser ihren Körper. In Sekundenschnelle wurde sie von Taubheit, die ihre Beine und Arme lähmte, erfasst und drohte zu versinken. Immer weiter glitt sie in die Tiefe, doch als sich die Wasseroberfläche über ihrem Kopf schloss, ihre Lungen brannten, weil ihnen der Sauerstoff verwehrt blieb und sie durch die immer schwärzere Nacht noch tiefer zu sinken drohte, erwachte der Überlebenswille und sie begann gegen den Sog der Gleichgültigkeit anzukämpfen. Das Brennen ihrer Lungen mutierte zu krampfartigen Schmerzen…ihre Kleider, die sich mit Wasser vollgesogen hatten, ließen ihr kaum Bewegungsfreiheit und fühlten sich an, als wären sie aus Blei, doch der Funke des Lebens….die unbändige Macht atmen zu wollen…der Wille sich nicht der Naturgewalt opfern zu wollen….all das ließ sie Kraft finden, sie schaffte kräftige Züge und erreichte nach einer Weile, die ihr wie eine winzige Ewigkeit vorgekommen war, die Wasseroberfläche und durchbrach sie, um in der selben Sekunde den rettenden Sauerstoff in ihre Lungen zu ziehen, die sich nur ganz allmählich entspannten.
Ihre langen blonden Haare klebten in ihrem Gesicht….sie wischte sie mit einer energischen Bewegung zur Seite um freie Sicht zu haben und sich zu orientieren. Zuerst sah sie nichts….nichts als Wasser….Wasser soweit das Auge reichte…..und nur der Mond warf silbrige Strahlen auf den sanft und friedlich dahinplätschernden Teppich. Sie zwang sich dazu genauer zu schauen und strengte den Blick an….schärfte ihn und drehte sich langsam und bedächtig um ihre eigene Achse. DA! War dort etwas? Sie schaute genauer, glaubte sich getäuscht zu haben, wollte sich schon abwenden, doch ihr Blick blieb an der Stelle haften. Sie fing an Schwimmzüge zu machen, ignorierte die Schmerzen ihres Körpers, ignorierte das eisige Wasser und starrte nur auf den Punkt, den sie fixierte, um ihn ja nicht wieder aus den Augen zu verlieren.
Nach etwa 250 Metern hielt sie inne, legte den Kopf schief und ihr Herz fing freudig an zu pochen, als sie begriff, dass es keine Sinnestäuschung gewesen war…
Schwärzer als der sowieso schon schwarze Nachthimmel hob sie sich vom Horizont ab….mächtig wie ein Felsbrocken….Schutzbietend wie ein sicherer Hort…eine Insel. Sie vergaß die Schmerzen, sie verdrängte das Taubheitsgefühl, wie durch eine überwältigende Macht angezogen schwamm sie auf die Insel zu….sie nicht aus den Augen lassend….mit immer kräftigeren Zügen….immer näher kommend….spürte sie schon bald Boden unter ihren Füßen, überwand die letzten Meter stürzte aus dem Wasser, sank auf die Knie und ließ sich in den weichen Sand fallen, der sie aufnahm und bettete wie das herrlichste Bett, das nur aus Wolken gemacht sein konnte…
Auf dem Rücken liegend schnappte sie nach Luft….in wildem Rhythmus hob und senkte sich ihr Brustkorb, ihre Brustwarzen, die von der Kälte hochaufgerichtet waren, zeichneten sich deutlich unter dem Stoff ihres Kleides ab, das wie eine zweite Haut an ihrem Körper klebte. Sie starrte in den Himmel, der so voller Sterne hing, wie sie es noch nie erlebt hatte.
Mit jedem Pulsschlag, der ihre Adern mit Blut versorgte und jedem Atemzug, der ihre Lungen aufhören ließ zu schmerzen, füllte sich ihr Geist, der so leer und schwarz gewesen war wie diese Nacht und die Bilder kamen zurück und lösten eine tiefe Trauer und Leere in ihr aus.
Sie hatte plötzlich wieder den Geruch des Feuers in der Nase, die Schreie derer, die ihm zum Opfer fielen, den Anblick der Yacht, die so anmutig wie sie es in dieser Sekunde noch sein konnte, mit einem leisen Plätschern in den Tiefen des Ozeans versunken war….und dann….war da nichts mehr….. Der Kampf, den sie um ihr Leben gekämpft hatte war ausgelöscht…..eine Ruhe erfüllte sie und während Tränen über ihre Wangen kullerten umspielte doch ein Lächeln ihre Mundwinkel. Sie hatte es geschafft….sie lebte….mit dieser Gewissheit fielen ihre Augen zu und sie sank herüber in den Schlaf, den sie dringend brauchte, um auch die letzten Lebensgeister noch zu regenerieren.
Warme Sonnenstrahlen kitzelten sie an der Nase, heizten ihren geschundenen Körper auf und ließen sie erwachen. Zaghaft blinzelte sie, setzte sich dann auf und schaute sich um. Der Anblick, der sich ihr bot, verschlug ihr für einen Moment lang den Atem. Sie saß an einem Strand wie sie einen schöneren noch nie gesehen hatte. Der Ozean lag vor ihr, das Sonnenlicht ließ die Spitzen der weichen Wellen, die sanft an den Strand gespült wurden glitzern wie Millionen Diamanten…der Sand war weißer als jeder andere auf der Welt und hinter ihr standen dichtgewachsene Palmen, die sich leise in einer frischen Brise wiegten.
Die Faszination des Anblicks hielt einige Minuten lang an, dann wurde sie verdrängt…..verdrängt von der Realität….verdrängt von den dunklen Bildern der vergangenen Nacht….verdrängt von dem Schock des Erlebten….verdrängt von der Leere und Trauer, die sie erschüttert hatte. Eine Gänsehaut überzog ihren Körper und sie schlang die Arme um ihre angezogenen Beine, als sie anfing zu frösteln. Eine Zeitlang gab sie sich diesem Gefühl hin, doch dann wurde es überschattet von einem anderen. Einem Gefühl, das ihr Herz schneller schlagen ließ und einem Gedanken, der durch ihren Kopf kreiste. „Was sollte sie tun? Wo sollte sie hin? Gab es Menschen hier? Wenn ja…würden sie freundlich zu ihr sein? Wie sollte sie von hier wegkommen?“ Mitten in ihre Überlegungen hinein hörte sie ein Geräusch. Es war ein lautes Knacken, das ihr vor Schreck das Blut in den Adern gefrieren ließ. Sie warf den Kopf herum und spürte einen dicken Kloss in ihrem Hals, den sie auch trotz größter Anstrengung nicht runterschlucken konnte. Hektisch suchte sie mit ihrem Blick die wenigen Lücken ab, die zwischen den Palmen waren und fing heftig an zu zittern, als sie eine Bewegung wahrnahm und im nächsten Augenblich 2 Männer sah, die zwischen den dichten Gewächsen hervortraten, auf sie zeigten und miteinander tuschelten. Sie konnte ihre Augen nicht abwenden, versuchte die Blöße, die ihr zerrissenes Kleid freigab so gut es ging zu bedecken und beschloss abzuwarten und darauf zu hoffen, das alles gut werden würde. Nach einer Weile hörte sie die Männer rufen und es kamen noch mehr Männer und starrten sie an. Es sah so aus als berieten sie sich kurz, dann kamen sie Alle langsam, aber mit festen Schritten auf sie zu. Ihr Mund füllte sich mit Speichel, denn sie krampfhaft runterschluckte und aus Furcht stellten sich ihre Nackenhaare auf. Die Gruppe hatte sie erreicht und einer der Männer, der größte von ihnen, hielt ihr seine Hand hin. Sekundenlang zögerte sie, streckte dann jedoch ihre Hand aus, die leise bebte und legte sie in die raue, wenn auch warme, Hand des Mannes, der ihre eiskalte mit festem Griff umschloss und sie mit einem kräftigen Ruck auf die Füße zog. Ihre Knie zitterten und sie senkte den Blick. Sie wagte nicht auch nur einen der Männer anzusehen und brachte keinen einzigen Laut über ihre zitternden Lippen. Wie durch Watte und von weit her hörte sie undeutliche Laute, riss sich zusammen, hob den Blick, schaute dem Mann der direkt vor ihr stand fest in die Augen, sah, das sich seine Lippen bewegten und verstand jetzt auch die Worte. Er fragte: „Dein Name?“ „Severina“, antwortete sie, doch ihre Stimme zitterte und war so flach, das der Wind das Wort über das Meer davon trug. „WAS?“ wiederholte der Mann seine Frage. „Ich kann dich nicht verstehen!“ „SEVERINA!“, sagte sie nun laut und deutlich und der Mann nickte. „Mein Name ist Rufus. Das sind meine Freunde und wir werden dich in unser Dorf bringen, damit sich um dich gekümmert wird.“ Severina zögerte einen Moment lang, gab dann jedoch dem sanften Zug von seiner Hand nach und folgte ihm auf wackeligen Knien.
Die anderen 4 Männer gingen hinter den Beiden her, doch keiner von ihnen sprach auch nur ein einziges Wort.
Schweigend durchquerten die Sechs den Palmenhain und befanden sich auf einem Hügel an dessen Fuß ein Dorf aus einfachen Lehmhütten lag. In der Mitte der Hütten lag ein kleiner Platz in dessen Zentrum ein Feuer brannte und einige Frauen saßen um die Feuerstelle herum….so wie es aussah….voll und ganz damit beschäftigt etwas zum Essen vorzubereiten. Ein paar Kinder spielten zwischen den Hütten und rannten durch die verschlungenen Gänge des Dorfes. Eine friedlich….anheimelnd wirkende Stimmung lag über diesem Ort und Severina entspannte sich mit jedem Schritt, den Rufus sie einen Pfad herunter führte, der genau in dem Dorf endete.
Die 4 Begleiter überholten die Beiden und liefen mit eiligen Schritten voraus. Sie kündigten das Erscheinen an und gaben den Frauen Anweisungen für trockene Kleider und etwas heißem zu trinken zu sorgen. Drei der Frauen kümmerten sich darum und zwei Andere kamen Severina und Rufus entgegen, um das Findelkind in Empfang zu nehmen. „Du bist jetzt in Sicherheit“, sagte Rufus und zwinkerte Severina aufmunternd zu, bevor er ihre Hand in die einer der Frauen legte, die sich sogleich als Magda vorstellte. „Danke“, erwiderte Severina leise, doch Rufus hatte sich bereits abgewendet und war auf dem Weg zur größten der Hütten, in die er im nächsten Moment verschwand.
Severina schaute ihm kurz nach, dann schloss sie sich den drei Frauen an, die sie in eine kleine aber peinlich saubere, Hütte führten. Dort gaben sie ihr saubere, trockene Kleider und sie kümmerten sich darum, dass ihre langen Haare gebürstet wurden und seidig glänzend über ihre Schultern fielen. Severina versuchte immer wieder mit den Frauen ins Gespräch zu kommen, doch sie schüttelten nur die Köpfe und bedeuteten ihr, dass sie nicht mit ihr sprechen durften. Sie gab es auf und beschloss abzuwarten, was wohl noch passieren würde.
Die Frauen begleiteten sie zu einer anderen Hütte, in der eine riesige Tafel stand, die mit den besten Leckereien bedeckt war. Severina wurde sachte auf eine Bank geschoben und im nächsten Augenblick hatte sie einen gefüllten Teller und einen Becher mit perlendem Wein vor sich stehen. Sie griff zu, denn so langsam spürte sie wie hungrig sie war und genoss die fremden, aber hervorragend schmeckenden Speisen. Vom Wein wurde ihr nachgeschenkt und irgendwann schob sie den Teller mit einem zufriedenen Seufzen weg und lehnte sich zurück.
Sie hatte kaum Zeit das wohlige Gefühl zu genießen, denn einer der Begleiter von Rufus erschien und sagte: „Komm mit! Der Rat unseres Dorfes erwartet deine Geschichte zu hören.“ Langsam erhob sie sich und folgte ihm zu der großen Hütte, in die Rufus gegangen war. Der Begleiter ließ ihr den Vortritt und sie fand sich in einem großen, kreisrunden Raum wieder, der bis auf den letzten Platz mit Männern gefüllt war. Ein einzelner, leerer Stuhl stand dort und Rufus nickte ihr zustimmend zu, als sie darauf deutete und mit ihrem Blick allein fragte, ob sie sich setzen sollte.
„Wie bist du hier her auf diese Insel gekommen?“, sprach Rufus sie jetzt an und alle Augenpaare richteten sich auf sie. Mit leiser Stimme fing sie an zu erzählen…..von der Yacht, auf der sie mit Freunden im Urlaub gewesen war, von dem Feuer, das unten in der Bordküche ausgebrochen war und von dem unbeschreiblichen Tempo, in dem die Yacht angefangen hatte zu sinken. Eine Unruhe überkam sie von Satz zu Satz, deren Ursprung sie sich nicht erklären konnte, doch sie nahm immer mehr zu. Sie hatte auf einmal das Gefühl von einem einzigen besonderen Blick durchbohrt zu werden und ließ ihren Blick unauffällig, aber aufmerksam suchend über die Reihen der anwesenden Männer schweifen, während sie sich bemühte ruhig und deutlich weiter zu sprechen. Rufus stellte ihr gerade die Frage ob sie wüsste ob noch Andere überlebt hatten, als sie an einem Paar brauner Augen hängen blieb, das sie ganz besonders intensiv anschaute. Severina verlor sich in diesen Augen, die so warm, weich und wunderschön waren und vom Rest des Raumes verschwammen die Konturen. Sie hatte solche Augen noch niemals vorher gesehen und konnte ihren Blick nicht von ihnen abwenden. Ihre Hände wurden feucht und ein winziger Seufzer rutschte über ihre Lippen. In ihrem Magen fing es an zu kribbeln und die Züge ihrer bis dahin angespannten Miene wurden weich. Erst ein kräftiges Räuspern ließ sie wie aus weiter Ferne in die Realität zurückkehren, in der Rufus langsam ungeduldig wurde und ihre Antwort erwartete. „Bitte? Was hast du eben gefragt?“ „Ob noch Anderen das Unglück überlebt haben! Und ich verlange von dir, dass du mich anschaust, denn ich bin das Oberhaupt hier und nur ich habe das Recht dir Fragen zu stellen und nur mir bist du eine Antwort schuldig! Hast du das verstanden?“ „Jetzt halt aber mal die Luft an!“, wetterte Severina los. „Ich bin vielleicht eine Frau, aber sicher kein dummes Kind und ich spreche wann auch immer, mit wem ich will und nicht wie du…“ Weiter kam sie nicht, denn Rufus war von seinem Platz aufgesprungen, hatte seine Hand fest um ihr Kinn gelegt und bog ihren Kopf fast brutal in den Nacken. „SCHWEIG! Und beantworte meine Frage! Etwas anderes steht dir hier nicht zu!“ Severina spürte seinen Griff, der sich in ihr Fleisch krallte, wie der eines Raubtieres, das seine Beute festhielt um sie zu töten. „Nein, außer mir hat keiner der Anderen überlebt. Ich habe keinen von ihnen noch gesehen.“ Der Griff um ihr Kinn lockerte sich, bevor Rufus sie endlich ganz los ließ. „Gut! Dann ist deine Befragung für´s Erste beendet. Du kannst gehen.“ Zitternd wie Espenlaub stand Severina auf, wandte sich dem Ausgang der Hütte zu und stolperte darauf zu. Im Hinausgehen bemerkte sie den leeren Stuhl, auf dem der Mann mit den wahnsinnigen, braunen Augen gesessen hatte….
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23.02.2010
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#2
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AW: Eine kleine Träumerei...!???
Holla... .. da tun sich ja fragen über fragen auf....
Bitte weiter machen.Bin schon auf die Fortsetzung gespannt.
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23.02.2010
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#3
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AW: Eine kleine Träumerei...!???
Wow...da will ich jetzt aber mehr wissen! Klasse Einstieg!
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23.02.2010
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#4
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TOP Mitglied
Registriert seit: 09.06.2009
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Alter: 28
Beiträge: 251
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AW: Eine kleine Träumerei...!???
Das ist mal ein Hammer einstieg, ich glaub hier bekommt Shyly und Gespielin Konkurenz ;-). Ich freu mich schon auf deine Fortsetzung. Also warte nicht zu lang.
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23.02.2010
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#5
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Mitglied
Registriert seit: 10.03.2009
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Beiträge: 80
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AW: Eine kleine Träumerei...!???
Na, da werd ich mal Acht haben, um den nächsten Teil nicht zu verpassen.
Auch von mir ein großes Lob für diese Geschichte.
Ich freue mich auf die Fortsetzung.
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23.02.2010
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#6
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TOP Mitglied
Registriert seit: 04.04.2009
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Alter: 35
Beiträge: 284
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AW: Eine kleine Träumerei...!???
Hallo lenchen, da kommen ja ganz neue seiten von dir zum vorschein.......klasse, mach weiter so.
lg mav 
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24.02.2010
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#7
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TOP Mitglied
Registriert seit: 10.04.2009
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Beiträge: 219
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AW: Eine kleine Träumerei...!???
hui lena....steckt da eine kleine autorin in dir???
da bin ich ja mal gespannt, wie die geschichte weiter geht....auf jeden fall klasse zu lesen....man möchte wissen, wie es weiter geht...und ich bin sicher, wir werden es erfahren...
LG Ole!
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01.03.2010
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#8
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Mitglied
Registriert seit: 28.11.2009
Ort: zu Hause *g*
Beiträge: 16
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AW: Eine kleine Träumerei...!???
So ihr Lieben.....weiter geht´s ;-)
-Part 2-
Vor der Hütte wartete Magda schon auf Severina und lächelte sie an. „Na mein Kind? Hast du es endlich hinter dir?“ Severina stutzte, blieb stehen und schaute die Ältere fragend an. „Warum sprichst du plötzlich mit mir? Vorhin habt ihr doch Alle kein Wort gesagt…?!“ „Da war deine Befragung durch Rufus auch noch nicht beendet. Er hat, als unser Anführer, das Recht als Erstes mit dir zu sprechen und bevor er das nicht getan hat, dürfen wir es nicht tun. Und jetzt komm…ich stelle dir die Anderen vor.“ Magda wandte sich um und ging langsam in Richtung der Feuerstelle, wo die Frauen des Dorfes herumsaßen und sich unterhielten. Severina schüttelte den Kopf. „Zustände wie im Mittelalter hier“, dachte sie noch ungläubig, dann folgte sie Magda und lernte die restlichen Frauen kennen, die sie freundlich und herzlich in ihrer Runde aufnahmen.
An den darauffolgenden Tagen versuchte Severina immer wieder mit Rufus ins Gespräch zu kommen, denn ihr brannte die Frage auf der Seele, wie sie von dieser Insel wegkommen sollte….zurück nach Hause….zurück in ihr wahres Leben, doch er wimmelte sie ab oder war tagelang verschwunden.
In einer der Frauen, die Olga hieß, fand sie eine echte Freundin….eine Vertraute mit der sie ihre tiefsten Gedanken teilen konnte, die immer ein offenes Ohr für sie hatte und immer wusste wann sie in den Arm genommen oder in Ruhe gelassen werden wollte. Olga sagte eines Tages: „Du wirst nicht mehr von hier wegkommen. Keiner, der je hier ankam, hat uns später wieder verlassen. Hör auf zu versuchen etwas anderes von Rufus zu hören. Dein Leben findet jetzt hier statt…hier….und nirgendwo anders.“ „Aber Olga“, begehrte Severina auf. „Das geht doch nicht! Ich habe einen Job…ich habe Freunde…ich habe Familie….es gibt Menschen die sich um mich sorgen.“ Olga legte ihre Hand auf Severinas Arm. „Sie werden denken, dass du bei dem Unglück um´s Leben gekommen bist. Das ist zwar kein schöner Gedanke für dich, aber so weißt du wenigstens, das dich Niemand vermissen wird, wenn ihre Tränen erstmal getrocknet sind.“ Severina schluchzte leise. „Das kannst du nicht ernst meinen…sie trauern um mich? Aber ich bin doch am Leben.“ „Für sie nicht mehr“, erwiderte Olga noch, dann wandte sie sich um und ging auf die seichte Stelle im Fluss zu, an der die Frauen die Wäsche wuschen.
Severina fand in dieser Nacht keinen Schlaf, warf sich unruhig von einer Seite auf die andere und weinte stundenlang leise vor sich hin. Im Morgengrauen stand sie auf, zog sich an, trat vor ihre kleine Hütte und beobachtete das hinreißende Farbenspiel, das die aufgehende Sonne an den Himmel malte. Sie war davon jedoch vollkommen unbeeindruckt, denn in ihrem Herzen waren dunkle Wolken aufgezogen und ein dumpfes Gefühl der Einsamkeit hatte von ihr Besitz ergriffen.
Olga tat in den folgenden Tagen ihr Bestes, um Severina aus der Stille und Lethargie zu reißen, in die sie sich gehüllt hatte, versuchte sie mit kleinen Geschichten abzulenken, bezog sie in die anfallende Arbeit mit ein, redete stundenlang auf sie ein und schrie sie schließlich an, als sie sich nicht mehr zu helfen wusste. All das konnte Severina nicht die kleinste Reaktion entlocken….alle Versuche und Worte der Freundin prallten von ihr ab und sie versank immer tiefer in Schweigen.
Es vergingen Tage, Wochen, vielleicht sogar Monate ohne dass sich etwas an ihrem Zustand änderte.
Bis zu einem Tag, der mit strömendem Regen begann und an dem es erst am Mittag hell wurde. Mühsam quälte sich sie Sonne durch die dichten grauen Wolken, schaffte es jedoch nicht sie ganz beiseite zu schieben und ein kühler Wind pfiff um die Hütten herum.
Die Frauen kamen nur zögerlich zur Feuerstelle, doch was blieb ihnen anderes übrig? Die Männer waren auf der Jagd und würden Hunger haben wenn sie zurückkehrten und es würde riesiges Theater geben, wenn nichts zu essen fertig wäre. Seufzend und missmutig machten sie sich an die Arbeit und hüllten sich in warme Gewänder, um wenigstens vor dem Wind sicher zu sein, der immer mehr auffrischte.
Severina war dran den Reis zu kochen und ihre Hände zitterten, als sie ihn ins Wasser rieseln ließ. Von einer Sekunde auf die andere überkam sie eine seltsame Unruhe. Irgendwie kam ihr das Gefühl bekannt vor und sie fragte sich, wann sie es schon mal empfunden hatte. Sie dachte noch darüber nach, als sie aufstand, um noch mehr Reis aus der Vorratshütte zu holen, drehte sich herum und prallte im nächsten Moment schon zurück, denn da waren sie wieder…diese Augen….diese sanften braunen Augen, die sie bis in ihre Träume verfolgt hatten. Im nächsten Moment war ihr Mund trocken….auch der kleinste Rest Spucke war verschwunden und sie schluckte schwer. Ihr Blick klebte an diesen Augen, ihr Herz hämmerte zum Zerspringen, ihre Knie drohten nachzugeben und der Wind, der sie hatte frieren lassen war vergessen, denn ihr war ganz plötzlich warm….beinahe schon heiß. So nah wie jetzt war sie dem Mann, der auch ihren Blick fixierte, bei der ersten Begegnung nicht gekommen. „Hallo“, presste sie mühsam hervor. Sie realisierte ein kleines Zucken um die Mundwinkel des Mannes herum, dann zwinkerte er ihr wortlos zu, wandte sich ab und ging zu den anderen Männern, die jetzt auch im Dorf angekommen waren. Severina sah ihm noch eine Weile nach, dann drehte sie sich zu Olga um, die das Geschehen aus den Augenwinkeln verfolgt hatte. „Kannst du mir eben in der Vorratshütte helfen? Ich schaffe das nicht allein!“ Olga nickte und erhob sich, denn sie hatte sofort begriffen, das Severina diese Frage nur stellte, um alleine mit ihr sprechen zu können. Die anderen Frauen waren so in die Arbeit vertieft, dass sie nichts bemerkt hatten.
Olga und Severina betraten die Hütte mit den Vorräten und Severina, die vorne weg gegangen war, drehte sich auf dem Absatz um. „Wer war das?“, fragte sie und bekam ihre zitternde Stimme kaum unter Kontrolle. Olga lächelte und genoss es sie noch einen Moment lang zappeln zu lassen, bevor sie sagte: „Das meine liebe Severina…war Godric.“ „Godric?“, vergewisserte sich Severina und Olga nickte nur. „Dieser Godric….er lebt nicht hier im Dorf oder? Ich meine….ich hab ihn nur ein einziges Mal gesehen bisher….bei der Befragung durch Rufus an meinem ersten Tag hier.“ „Nein, er lebt nicht ständig hier. Eigentlich weiß niemand so genau wo er eigentlich lebt. Es heißt er käme von weit her. Rufus nimmt seine Dienste beim Fischen in Anspruch, denn Godric ist der erfolgreichste Fischer weit und breit….wenn nicht sogar auf der ganzen Insel.“ „Kennst du ihn näher? Weißt du sonst noch was über ihn?“ Olga schüttelte bedauernd den Kopf. „Nein, da kann ich dir leider nicht weiter helfen….du wirst dich selbst bemühen müssen Antworten zu bekommen.“ „Ist das erlaubt?“, erkundigte sich Severina jetzt ganz vorsichtig und hatte ihre Stimme gesenkt. „WAS?“, fragte Olga. „Mit den Männern zu sprechen?“ Sie lachte herzlich. „Natürlich ist das erlaubt. Wer sollte es verbieten? Rufus vielleicht? Der hat das Recht zur ersten Befragung von Fremdlingen, aber wenn die vorbei ist, dann kannst du tun und lassen was auch immer du willst….und wenn ich dich so anschaue meine Liebe, dann kann ich mir vorstellen, was du gern willst?!“ Sie grinste frech und Severina senkte errötend den Blick. „Ach Unsinn“, versuchte sie zu vertuschen, dass Olga den Nagel auf den Kopf getroffen hatte. „Ich kenne ihn doch gar nicht und weiß nicht mal, ob er sich überhaupt mit mir abgeben würde.“ „DAS wirst du erst dann wissen, wenn du es probiert hast. Wer nicht wagt Liebes….der nicht gewinnt.“ Kichernd drehte Olga sich um und ging wieder zurück an ihren Platz. Unschlüssig stand Severina eine Weile nur da und starrte auf den Lehmboden unter ihren Füßen. Das Kribbeln in ihrer Magengegend war noch angewachsen und sie verspürte wirklich einen Hauch von Lust wenn sie an die traurigen Augen und den Körper von Godric dachte, der sie sicherlich mit Zärtlichkeit überschütten würde, wenn sie ihm erst näher gekommen war. „Mal sehen was der Tag heut noch bringt“, dachte sie beschwingt, füllte ihren Topf mit Reiskörnern und pfiff leise vor sich hin, als sie die Hütte verließ.
Beim Essen versammelte sich an diesem Abend die ganze Dorfgemeinschaft, um die erfolgreiche Jagd zu feiern. Severina hatte es so eingerichtet, dass sie genau im Blickwinkel von Godric saß und schaffte es seine Aufmerksamkeit zu erregen. Zufrieden lächelnd registrierte sie, dass er sie kaum einen Augenblick aus den Augen ließ und als sie sich nach dem Essen erhob und verkündete, dass sie einen Spaziergang unternehmen wollte, stand auch er auf, um sich die Beine zu vertreten, wie er sagte.
Severina lief los und bemerkte, dass Godric eine andere Richtung einschlug. Enttäuschung machte sich in ihr breit und sie ließ die Schultern hängen, während sie über verschlungene Pfade durch den Palmenhain trottete. Nach etwa einer Dreiviertelstunde lüftete sich die dichte Bewachsung, sie trat aus dem Hain heraus und stand an einem Strand, der ihr merkwürdig bekannt vorkam. Severina schaute sich um und erkannte den Strand an dem sie damals in der Nacht des Unterganges der Yacht angekommen war. „Wie lange das wohl schon zurück liegt?“, überlegte sie und strich vorsichtig mit der Spitze ihres Schuhs durch den feinen Sand.
Sie war noch völlig in ihre Gedanken versunken, als sie plötzlich Hände auf ihren Schultern spürte und im nächsten Moment eine tiefe, samtig hauchende Stimme an ihrem Ohr vernahm. „Dieser Ort steckt voller Magie….findest du nicht?“ Severina musste sich nicht umdrehen….sie wusste instinktiv, das diese Stimme nur zu dem Mann gehören konnte, der die dazu passenden Augen sein eigen nannte. Ihre Beine drohten nachzugeben und sie ergab sich dem Zwang sich an seine Brust zu lehnen, um nicht umzufallen. „Komm mit“, sagte er in der nächsten Sekunde und führte, die am ganzen Leib zitternde, Severina zu einem Fleckchen in einer Bucht, das so voller Schönheit war, das es ihr den Atem gänzlich verschlug. Godric ließ sich in den warmen Sand fallen und zog sie ganz behutsam zu sich herunter, um sie mit seinen Armen fest zu umschließen. Severinas Herz klopfte in einem wilden Takt, in ihrem Magen flatterte ein ganzer Schwarm Schmetterlinge und doch fühlte sie sich wie magisch zu ihm hingezogen und empfand in seiner Nähe und seinem entschlossenen Griff tiefe Ruhe und das Gefühl nach Hause gekommen zu sein. Sie bettete ihren Kopf an seine Schulter und starrte schweigend auf den Ozean. „Ich habe es sofort gespürt“, sagte Godric mit gesenkter, leiser und leicht zitternder Stimme. „Zwischen uns Beiden ist irgendetwas, das uns verbindet und ich möchte gern herausfinden, was es ist. Bist du einverstanden?“ Severina war nicht im Stande klare Worte zu artikulieren, sondern nickte nur. Godric fing an zu erzählen…
„Ich habe in den vergangenen Monaten alles verloren, was mir jemals lieb und teuer war. Meine Familie ist in kürzester Zeit um´s Leben gekommen und meine Partnerin, die ich aus tiefstem Herzen geliebt habe, hat sich mit einem anderen Mann aus dem Staub gemacht und hat mir einen Scherbenhaufen hinterlassen. Mehr als einmal habe ich darüber nachgedacht meinem Leben ein Ende zu setzen, doch zum Einen fehlte mir der Mut und zum Anderen hatte ich noch immer den winzigen Funken Hoffnung in meinem Herzen, das ich eines Tages wieder einer Frau begegnen werde, für die sich das Leben lohnt. Halt mich für verrückt, aber ich glaube ich halte genau diese Frau jetzt in meinen Armen.“ Er schwieg. „Ich halte dich nicht für verrückt“, erwiderte Severina nach einer Weile und Godric lächelte, denn genau so hatte er sich ihre Stimme vorgestellt. Sie klang weich und süß und ihre wenigen Worte nisteten sich in seinem Herzen ein und schlugen Wurzeln. „Auch ich habe alles verloren.“ Severina erzählte ihm die Geschichte der Nacht, in der sie auf diese Insel gekommen war und schloss ihren Bericht mit den Worten: „….doch deine Augen….dein sanfter, trauriger, aber durchdringender Blick hat mich wissen lassen, das wir zueinander gehören.“ „Schön das du es auch so siehst“, flüsterte Godric, griff sachte unter ihr Kinn, drehte ihren Kopf in seine Richtung und die Blicke der Beiden trafen sich für den Bruchteil einer Sekunde, bevor sie ihre Augen schlossen und in einen langen zärtlichen Kuss versanken, der die Zeit stillstehen ließ…..
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02.03.2010
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Mitglied
Registriert seit: 28.11.2009
Ort: zu Hause *g*
Beiträge: 16
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AW: Eine kleine Träumerei...!???
-Part 3-
Godric und Severina verbrachten von nun an, wo sie sich einmal näher gekommen waren, viel Zeit miteinander. Sie unternahmen stundenlange Spaziergänge, redeten über Gott und die Welt miteinander, alberten herum, schenkten sich aber gegenseitig auch viel Trost, wenn Einer der Beiden einmal traurig war.
An einem besonders schönen Abend, an dem die untergehende Sonne eine atemberaubende Explosion von Farben auf den Himmel projizierte, spazierten die Beiden am Strand entlang, die Arme um den Körper des Anderen geschlungen und unterhielten sich leise. Die Stimmung war melancholisch, das leise Plätschern der heran rollenden Wellen untermalte das Gespräch, doch irgendwann verstummten sie und hingen ihren Gedanken nach. Mit einem Mal blieb Godric stehen, drehte Severina so um, das sie genau vor ihm stand und sah ihr tief in die Augen. „Mein Gott! Ich glaube noch immer zu träumen“, sagte er und Severina lächelte ihn lieb an. „Warum denn?“, fragte sie mit leiser Stimme, obwohl sie tief in ihrem Herzen seine Antwort bereits erahnte. „Weil ich einfach nicht fassen kann, das es dich gibt. Du bist eine wunderschöne Frau, die intelligent ist, warmherzig und ihr Herz am rechten Fleck trägt. Du sorgst dich mehr um Andere, als um dich selbst und bist einfach und immer und überall da. Weißt du mein Mäuschen….ich habe was Frauen angeht immer nur Pech gehabt….ich habe es magisch angezogen und immer nur daneben gegriffen. Und jetzt? Jetzt begegnet mir eine Frau wie du und ich entwickele Emotionen, die ich eigentlich nicht zulassen möchte.“ „Wie meinst du das?“, fragte Severina und sah ihm aufmerksam in die Augen. „Ich verdränge sie“, gestand Godric ein. „Weil ich sie mir nicht eingestehen will.“ „Und warum willst du sie dir nicht eingestehen?“, bohrte Severina jetzt lächelnd nach, denn sie wusste längst, um welche Art von Gefühlen es sich handelte und was er ihr sagen würde. „Weil ich Angst habe, das ich dir nicht ausreiche…..und ich….ich dich liebe! So, jetzt ist es raus!“ Godrics Wangen waren von einem zarten Hauch rosa überzogen und er senkte verlegen den Blick. Severinas Herz schlug schneller und sie freute sich unbändig über den Satz, den sie von ihm gehört hatte. Eine winzige Träne der Rührung sammelte sich in ihrem Augenwinkel, dann hob sie mit ihrer zitternden Hand seinen Kopf an und zwang ihn dazu ihr in die Augen zu schauen, die von einem warmen, tiefen, liebevollem Glanz überzogen waren. „Du musst dich deiner Gefühle nicht schämen Godric. Es gibt keinen Grund dazu. Und verdrängen musst du sie auch nicht.“ „Nein?!“, fiel er ihr ins Wort und sah sie erwartungsvoll an. „Nein….und weißt du warum du sie nicht verdrängen musst?“ Er schüttelte kaum sichtbar den Kopf. „Weil ich sie erwidere du Dummkopf“, sagte Severina und zwinkerte ihm aufmunternd zu. „Wirklich? Ist das wahr? Ist das wirklich wahr?“ Godrics Stimme klang ungläubig und seine Pupillen hatten sich vor lauter Aufregung geweitet. „Ja es ist wahr!“, versicherte ihm Severina und nickte zur Bekräftigung ihrer Worte. „Ich spüre deine Nähe, auch wenn du gar nicht da bist. Ich habe dich fest in meinem Herzen und denke in jeder Sekunde an dich. Du hast eine Sehnsucht in mir geweckt, wie ich sie noch nie vorher erlebt habe.“ Mit jedem ihrer Worte wurde sein Blick intensiver, er schlang seine Arme um ihre Taille, zog sie fest an sich heran und lächelte sie liebevoll an. „Auch mir geht es so mein Mäuschen. Als ich kürzlich mal in einer Nacht in den Himmel geblickt habe, da hatte ich das Gefühl, das du neben mir stehst und meine Hand festhältst. Die Gewissheit, dass es dich gibt und dieses besondere Gefühl zwischen uns….diese Verbundenheit, die wir Beide spüren, hat mich mit einer tiefen Ruhe erfüllt. Egal was auch immer für eine Entfernung zwischen uns liegt….das Gefühl, das wir füreinander haben, wird eine Brücke schlagen und wir werden nie wirklich allein sein.“ Diesen Worten war nichts mehr hinzu zu fügen. Severina hielt seinen Blick mit ihren Augen fest, legte ihre Hand in seinen Nacken, streichelte ihn sanft und zog dabei mit sanftem Druck seinen Kopf herunter. Die Lippen der Beiden fanden sich und der Kuss schmeckte so süß, das ihr Herzschlag für einen Moment aussetzte. Godric löste sich von ihr, drehte sie in seinen Armen um, so dass er hinter ihr stand, Severinas Blick über den Ozean schweifte und sie ihren Rücken an seine Brust schmiegte. Behutsam umspielten seine Hände ihre Taille und schoben sich irgendwann unter ihr T-Shirt. Spielerisch tanzten seine Fingerspitzen über die Haut ihres Bauches und ihre Eingeweide zogen sich vor Glück auf sanft aufkommender Lust zusammen. Severina drehte ihren Kopf zu ihm, ihre Lippen fanden sich und sanft, kaum spürbar streichelte sie mit ihrer Zunge über seine Lippen, die er bereitwillig öffnete. Ihre Zungenspitzen trafen sich, erkundeten sich, spielten miteinander und verschlungen sich zu einem wilden Tanz, der in den Beiden ein Feuerwerk der Emotionen auslöste. Zärtlich streichelte sich Godric an Severinas Seiten immer höher, glitt über ihre Schlüsselbeine zu ihren Brüsten, die er mit einer solchen Zärtlichkeit streichelte und verwöhnte, das ein süßer Seufzer über Severinas Lippen glitt. Er umkreiste mit seinen Fingerspitzen die hochaufgerichteten Knospen und sie dankte es ihm mit wachsender Leidenschaft in ihren Küssen, die immer feuriger wurden.
Godric löste sich von ihr, schob sie lächelnd einen Schritt nach vorne und streifte ihr Shirt ganz ab. Severina drehte sich zu ihm um, zog auch ihm das Shirt über den Kopf, denn in ihrem Herzen hatte sie nur noch ein Verlangen….sie wollte seine Haut endlich ganz nah an der ihren fühlen. Wiederum nahmen sich die Zwei in die Arme, setzten ihre Küsse fort, die immer mehr von Lust und forderndem Verlangen erfüllt wurden und sanken in den warmen, weichen Sand, der ihre Körper aufnahm, wie das weichste Bett. Schon bald löste Godric seine Lippen von ihrem Mund und küsste sich zu ihrem Hals, an dem er knabberte und den er mit seiner Zunge streichelte. Severina schloss wohlig seufzend die Augen, krallte ihre Finger in seine wirren Haare und genoss auch die kleinste Berührung. Immer tiefer glitt er an ihrem zitternden Körper hinab, erreichte ihre Brüste, die er küsste und mit seiner Zungenspitze ihre Brustwarzen umkreiste, was Severina ein kaum zu hörendes Stöhnen entlockte. Godric legte seine Hände um ihre Taille, bog ihren Leib ein wenig zu sich hoch und küsste sich mit seinen Lippen weiter herunter, was bei ihr das Gefühl auslöste, er würde eine brennende Spur auf ihrer Haut hinterlassen. Severina war gefangen genommen von seinen zärtlichen Berührungen, merkte nicht, das er den Verschluss ihrer Hose öffnete und sie abstreifte, denn sie war auf dem besten Wege sich in der aufkommenden Lust zu verlieren, die immer mehr von ihrem Körper und Geist Besitz ergriff. Godric kam wieder hoch zu ihr, senkte seinen Kopf über ihren, drängte seine Zunge voller wilder Gier zwischen ihre Lippen und küsste sie so lustvoll, das es ihr den Atem verschlug. Seine Hand erforschte die weiche Haut ihrer Schenkel, die unter seinen Berührungen bebten und die er mit sanftem Druck öffnete. Er streichelte sich immer weiter, dabei nicht das Ziel aus den Augen verlierend, das er erreichen wollte und als er es fand und endlich das Zentrum von Severinas angewachsener Lust berührte, das sie ihm so willig darbot, krallte sie ihre Finger in die Haut seines Rückens und stöhnte laut auf. „Ich will dich auf eine Reise in den Himmel….das Paradies…..auf den Gipfel entführen“, hauchte Godric in ihr Ohr und sein heißer Atem verstärkte das Verlangen noch, das Severina sowieso schon kaum noch unter Kontrolle hatte.
Godric kniete sich vor sie hin, schob ihre Beine auseinander und betrachtete sie einfach einen Moment lang, ohne auch nur irgendetwas zu tun oder sie zu berühren. Severina öffnete die Augen, hob ihren Kopf und sah ihn an. Sprechen konnte sie nicht, denn die Lust und die Sehnsucht danach ihn wieder zu fühlen, nahmen ihr das Können klare Worte zu artikulieren. Ein kleines Grinsen überzog sein Gesicht, als er sich ganz langsam herunterbeugte und für den Bruchteil einer Sekunde ihren höchsten Lustpunkt mit der Spitze seiner Zunge streifte. Ein leichtes Gefühl des Triumpfes erfüllte ihn, als er das Feuer in ihren Augen sah, das durch seine kurze Berührung noch tiefer geworden war. Er ließ sie nicht einen Moment aus den Augen, als er weitermachte und genoss, dass die Glut in Severinas Blick immer heißer aufloderte. Seine Berührungen kamen dem Flügelschlag eines Schmetterlings gleich, denn er streifte sie nur sachte und deutete mehr an, als das er wirklich Kontakt zu ihrem Körper herstellte. Vor Severinas Blick verschwammen die Bilder, machten Blitzen Platz, die in ihrem Inneren zuckten und ihr ganzer Körper schien in Flammen zu stehen. Sie nahm ihre Umgebung überhaupt nicht mehr wahr, sonder ließ sich von der Welle der Lust und Wonne mitreißen, die sie vom tiefsten Punkt ihrer Seele überspülte und ließ sich von ihr hinweg tragen. Sie konnte nichts mehr sehen….sie konnte nicht mehr sprechen….ihre einzige Empfindung war das Spüren….das Spüren seiner Nähe, das Spüren seiner Lust und das Spüren ihres Blutes, das wie ein reißender Strom durch ihre Adern gepumpt wurde.
Als sie drohte die Kontrolle zu verlieren, richtete sie sich ein Stück weit auf, stöhnte auf, als sie ihn sah, wie er sie verwöhnte, seinen Blick auffing, der auf ihrem Körper ruhte und sammelte ein paar wenige Worte, die sie zitternd heraus brachte. „Komm ganz zu mir. Ich kann nicht mehr warten und ich will nicht mehr warten.“ Godric sagte kein einziges Wort, sondern lächelte nur, kam über sie und sah ihr tief in die Augen während er seinen harten Stab Stück für Stück in ihren Körper schob, der ihn so ungeduldig erwartete. Was jetzt passierte, hatten die Beiden noch niemals vorher in vergleichbarer Form erlebt…… Es war nicht einfach nur Sex…es war nicht einfach nur der Akt an sich…..es war nicht einfach nur Geschlechtsverkehr….es war viel mehr….es war das Gefühl Eins zu werden…..das Gefühl zu verschmelzen….das Gefühl zu einem einzigen Körper zu werden…..das Gefühl von wahrer Liebe, das die Zwei auf den Weg geradewegs in den Himmel führte.
Sie tauschten tiefe, zärtliche Küsse aus während sich Godric mit einer Intensität in ihr bewegte, die ihr den Verstand nahm. Ein feiner glänzender Schweißfilm bildete sich auf ihren erhitzten Körpern, die voller Wollust waren und den Anderen nicht mehr freigeben wollten. Schritt für Schritt näherten sie sich dem Höhepunkt….der Erfüllung….der endgültigen Vereinigung ihrer Seelen und als sie ihn gemeinsam erreichten, glaubten sie wirklich den Gipfel erreicht zu haben….das Paradies vor Augen zu haben und Eins geworden zu sein mit dem Partner, den man so lange gesucht und schmerzlich bis hier hin vermisst hatte.
Lange lagen sie danach einfach nur da. Hielten den Anderen fest umklammert, genossen die auslaufenden Wellen, die ihre Hitze kühlte, denn sie lagen halb im Wasser und gaben sich dem unbeschreiblichen Gefühl hin, das sie erfüllt hatte. „I love you“, flüsterte Severina irgendwann in Godrics Ohr und er zwinkerte ihr lächelnd zu. „Dito!“, erwiderte er, küsste sie zärtlich, zog sie noch fester in seine Arme und schlief glücklich in der gleichen Sekunde ein wie sie.
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02.03.2010
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#10
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AW: Eine kleine Träumerei...!???
Dacht ichs mir doch : die Folgeteile halten, was der erste Teil versprochen hat!!
und jetzt freu ich mich, wie es weiter geht
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