Zitat:
Zitat von Scarlett77
Hallo ihr Lieben,
Ich hab da dann auch mal ne Frage:
Wo fängt Devot sein an? So für Euch persönlich und im Allgemeinen! Und wo würdet Ihr Euch einstufen???
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Vielen Dank schon mal im Vorraus für hoffentlich zahlreiche Antworten!
Heissen Kuss
Scarlett 
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Wo oder wie es anfangt, kann man sicherlich nicht Pauschal sagen, weil sich schon die individuelle Definierung unterscheidet.
Sicherlich mag es Menschen geben die im kompletten Leben Devot sind , doch dazu kann ich persönlich nichts sagen , deshalb möchte ich diesen Punkt außen vorlassen und mich nur auf das devot sein im Bezug zur Sexualität beziehen.
Für die einen heißt es Devot zu sein , dass sie sich beim Sex eher zurückhaltender ist den Mann eher machen lässt, bzw. die Zügel gerne aus der Hand gibt.
Das würde ich eher passiv nennen und das können auch, nicht- devote- Menschen. Devot kann aber dagegen auch sein… dass sie gerne verwöhnen, aktiv auf den anderen zukommt und sagt, worauf sie Lust haben. Also devot, ist nicht gleich passiv.
Meiner Meinung nach ist ein weiterer Irrglaube, dass devote gegen ihren eigenen Willen handeln ,das tun was man von ihn verlangt.
Devot heißt für mich NICHT absolute Selbstaufgabe, es heißt ganz und gar nicht SCHWACH zu sein.
Devot sein bedeutet schlicht und einfach für mich, sich treiben lasen zu können, zu genießen, Kontrolle abgeben zu wollen und Vertrauen zu schenken.
Jetzt sagen vielleicht einige: "Was redet die da für einen Blödsinn?"
Klar bedeutet devot sein auch, sich zu unterwerfen, auf welche Weise auch immer, wenn man aber die oben aufgezählten Eigenschaften nicht besitzt, ist "wirkliches" devot sein meiner Meinung nach nicht möglich.
Für mich ist die Definition , dem Wortursprung sehr nah.
Devot kommt aus dem Lateinischen von devotus und heißt soviel wie "hingeben".
Wenn ich die devote Rolle einnehme, dann bedeutet dass für mich persönlich, dass in der Beziehung ALLES stimmen muss.
Des Weiteren blindes Vertrauen!
Es ist für mich im Endeffekt eine Art von "Liebe" (nicht zu verwechseln mit ich liebe meinen Lebensabschnittspartner), Liebe zur Sexualität und zum Partner, jedoch am wichtigsten die Liebe die man sich selbst schenkt, dadurch dass man seinen Geist öffnen kann.
Klar ist das Problem dabei , dass man oftmals nicht den passenden Partner findet, bei dem dass 100%ig möglich ist. Denn oft kann man nur erahnen wie erregend es sein könnte, wenn man diese Freiheit und Hingabe erleben kann/darf.
Ich für meinen Teil gehöre zu den Glücklichen, die es erleben zu dürfen.
Devot sein bedeutet für mich:
Die Suche nach unerfüllten Sehnsüchten,
seinen Geist und seinen Körper vollkommen hinzugeben,
in eine andere Sphäre einzudringen,
ein beflügeltes Gefühl erleben,
das der Partner mich ohne Fesseln, fesseln und führen kann,
bei dem ich mich fallen lassen kann, in der Gewissheit,
immer wieder aufgefangen zu werden....
der Partner mit der "Macht",
die er bekommt auch umzugehen weiß...
und sie NIEMALS MISSBRAUCHT .
Ich genieße meine devote Ader, meinen Geist und meinen Körper, in die Hände der Person zu legen. die ich liebe, dem ich vollkommen vertraue und von dem ich an meine Grenzen gebracht werde.
Lustvolle Grüße
Faustinchen