Freundschaften fürs Leben

Freundschaften fürs Leben

Eine Freundschaft aus dem Internet.

Eine Freundschaft aus dem Internet.

Eine tiefgründige Freundschaft ist einer zwischenmenschlichen Beziehung gleichgestellt, jedenfalls dann, wenn diese Bestand für ein langes, gemeinsames Miteinander haben soll. Solche Beziehungen, ganz gleich ob diese zwischen Männern, Frauen oder Frauen und Männern bestehen, leben vom nehmen und geben. Ein eingestehen füreinander, in jeglicher Form. Geteiltes Leid, ist halbes Leid. Wen, wenn nicht dem besten Freund/der besten Freundin, kann man sich so bedingungslos in jeder Lage seines Lebens anvertrauen. Hilfst du mir, helfe ich dir. Diese Worte müssen in einer echten Freundschaft nicht ausgesprochen werden, denn dies ist selbstverständlich. Heute werden sehr schnell, viele freundschaftliche Beziehungen geknüpft. Mitunter ist dies dem Umstand zuzuschreiben, dass es sich um gemeinsame Hobbys oder Interessen handelt. Doch diese gehen auch ebenso schnell wieder vorüber und mitunter trauert man einer solchen nur schwer nach. In diesem Moment, wo man mit solchen Menschen zusammentrifft, die man Freunde nennt, ist man vorerst

glücklich und zufrieden. Jedoch vergisst man diese Menschen auch ganz schnell wieder. Anders verhält es sich bei einer Beziehung, die bereits seit Kindertagen besteht. Diese Art von Zusammengehörigkeit ist an so viele gemeinsame Erlebnisse, Erinnerungen und Unternehmungen geknüpft.

Dort ist schon sehr viel Gefühl mit im Spiel. Eine solche Freundschaft wird auch dann noch Nahrung finden, wenn die Wege sich getrennt haben, weil der eine oder die andre, in eine fremde Stadt, ein fernes Land gezogen ist. Sie ist nicht mehr so intensiv, wie in den Tagen, als man noch ständigen Kontakt zueinander hatte.

Doch diese Freundschaft lebt von der Bodenständigkeit, gemeinsamen Gesprächen, immer wieder beteuerten Bekenntnissen, Sehnsucht und wahren Gefühlen. Diese Beziehungen können nicht getrennt werden, weder durch Grenzen noch andere Hindernisse. Eine solch emotionale Bindung hat ewig Bestand. Erst in der Not sieht man, wer dein wahrer Freund ist. Dieser Spruch ist gar nicht so verkehrt.

Glaubt man, einen guten Freund gefunden zu haben, vertraut ihm bedingungslos alles an und muss dann, wenn ein Notstand eintritt, schwer enttäuscht feststellen, dass man gerade von diesem Menschen, den man vertraut hat, eiskalt fallen gelassen wird. Doch aus Erfahrungen wird man klug. Nicht jeder, der vorgibt, ein Freund zu sein, ist es auch wirklich. Jedoch sollte man niemals einen Fremden sofort vertrauen, nur weil er es versteht, tief in die Seele zu schauen und vorgibt, ein Freund zu sein.

Nicht die Masse an Freundschaften macht den Reichtum aus. Beziehungen einer freundschaftlichen Art sind zwar in ein zwei Stunden geknüpft, sie bewähren sich jedoch erst mit der Zeit. Denn erst dann zeigt es sich, ob die Freundschaft wirklich so angelegt ist, dass man dieser auch dann noch trauen kann, wenn die Lebensumstände sich verändern. Freunde wählt man sich nicht aus, einfach so, Freunde hegt und pflegt man, auch dann noch, wenn es diesen schlecht geht. Denn so macht es einen Sinn.



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