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Alt 02.03.2010   #9
lena3004
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AW: Eine kleine Träumerei...!???

-Part 3-

Godric und Severina verbrachten von nun an, wo sie sich einmal näher gekommen waren, viel Zeit miteinander. Sie unternahmen stundenlange Spaziergänge, redeten über Gott und die Welt miteinander, alberten herum, schenkten sich aber gegenseitig auch viel Trost, wenn Einer der Beiden einmal traurig war.
An einem besonders schönen Abend, an dem die untergehende Sonne eine atemberaubende Explosion von Farben auf den Himmel projizierte, spazierten die Beiden am Strand entlang, die Arme um den Körper des Anderen geschlungen und unterhielten sich leise. Die Stimmung war melancholisch, das leise Plätschern der heran rollenden Wellen untermalte das Gespräch, doch irgendwann verstummten sie und hingen ihren Gedanken nach. Mit einem Mal blieb Godric stehen, drehte Severina so um, das sie genau vor ihm stand und sah ihr tief in die Augen. „Mein Gott! Ich glaube noch immer zu träumen“, sagte er und Severina lächelte ihn lieb an. „Warum denn?“, fragte sie mit leiser Stimme, obwohl sie tief in ihrem Herzen seine Antwort bereits erahnte. „Weil ich einfach nicht fassen kann, das es dich gibt. Du bist eine wunderschöne Frau, die intelligent ist, warmherzig und ihr Herz am rechten Fleck trägt. Du sorgst dich mehr um Andere, als um dich selbst und bist einfach und immer und überall da. Weißt du mein Mäuschen….ich habe was Frauen angeht immer nur Pech gehabt….ich habe es magisch angezogen und immer nur daneben gegriffen. Und jetzt? Jetzt begegnet mir eine Frau wie du und ich entwickele Emotionen, die ich eigentlich nicht zulassen möchte.“ „Wie meinst du das?“, fragte Severina und sah ihm aufmerksam in die Augen. „Ich verdränge sie“, gestand Godric ein. „Weil ich sie mir nicht eingestehen will.“ „Und warum willst du sie dir nicht eingestehen?“, bohrte Severina jetzt lächelnd nach, denn sie wusste längst, um welche Art von Gefühlen es sich handelte und was er ihr sagen würde. „Weil ich Angst habe, das ich dir nicht ausreiche…..und ich….ich dich liebe! So, jetzt ist es raus!“ Godrics Wangen waren von einem zarten Hauch rosa überzogen und er senkte verlegen den Blick. Severinas Herz schlug schneller und sie freute sich unbändig über den Satz, den sie von ihm gehört hatte. Eine winzige Träne der Rührung sammelte sich in ihrem Augenwinkel, dann hob sie mit ihrer zitternden Hand seinen Kopf an und zwang ihn dazu ihr in die Augen zu schauen, die von einem warmen, tiefen, liebevollem Glanz überzogen waren. „Du musst dich deiner Gefühle nicht schämen Godric. Es gibt keinen Grund dazu. Und verdrängen musst du sie auch nicht.“ „Nein?!“, fiel er ihr ins Wort und sah sie erwartungsvoll an. „Nein….und weißt du warum du sie nicht verdrängen musst?“ Er schüttelte kaum sichtbar den Kopf. „Weil ich sie erwidere du Dummkopf“, sagte Severina und zwinkerte ihm aufmunternd zu. „Wirklich? Ist das wahr? Ist das wirklich wahr?“ Godrics Stimme klang ungläubig und seine Pupillen hatten sich vor lauter Aufregung geweitet. „Ja es ist wahr!“, versicherte ihm Severina und nickte zur Bekräftigung ihrer Worte. „Ich spüre deine Nähe, auch wenn du gar nicht da bist. Ich habe dich fest in meinem Herzen und denke in jeder Sekunde an dich. Du hast eine Sehnsucht in mir geweckt, wie ich sie noch nie vorher erlebt habe.“ Mit jedem ihrer Worte wurde sein Blick intensiver, er schlang seine Arme um ihre Taille, zog sie fest an sich heran und lächelte sie liebevoll an. „Auch mir geht es so mein Mäuschen. Als ich kürzlich mal in einer Nacht in den Himmel geblickt habe, da hatte ich das Gefühl, das du neben mir stehst und meine Hand festhältst. Die Gewissheit, dass es dich gibt und dieses besondere Gefühl zwischen uns….diese Verbundenheit, die wir Beide spüren, hat mich mit einer tiefen Ruhe erfüllt. Egal was auch immer für eine Entfernung zwischen uns liegt….das Gefühl, das wir füreinander haben, wird eine Brücke schlagen und wir werden nie wirklich allein sein.“ Diesen Worten war nichts mehr hinzu zu fügen. Severina hielt seinen Blick mit ihren Augen fest, legte ihre Hand in seinen Nacken, streichelte ihn sanft und zog dabei mit sanftem Druck seinen Kopf herunter. Die Lippen der Beiden fanden sich und der Kuss schmeckte so süß, das ihr Herzschlag für einen Moment aussetzte. Godric löste sich von ihr, drehte sie in seinen Armen um, so dass er hinter ihr stand, Severinas Blick über den Ozean schweifte und sie ihren Rücken an seine Brust schmiegte. Behutsam umspielten seine Hände ihre Taille und schoben sich irgendwann unter ihr T-Shirt. Spielerisch tanzten seine Fingerspitzen über die Haut ihres Bauches und ihre Eingeweide zogen sich vor Glück auf sanft aufkommender Lust zusammen. Severina drehte ihren Kopf zu ihm, ihre Lippen fanden sich und sanft, kaum spürbar streichelte sie mit ihrer Zunge über seine Lippen, die er bereitwillig öffnete. Ihre Zungenspitzen trafen sich, erkundeten sich, spielten miteinander und verschlungen sich zu einem wilden Tanz, der in den Beiden ein Feuerwerk der Emotionen auslöste. Zärtlich streichelte sich Godric an Severinas Seiten immer höher, glitt über ihre Schlüsselbeine zu ihren Brüsten, die er mit einer solchen Zärtlichkeit streichelte und verwöhnte, das ein süßer Seufzer über Severinas Lippen glitt. Er umkreiste mit seinen Fingerspitzen die hochaufgerichteten Knospen und sie dankte es ihm mit wachsender Leidenschaft in ihren Küssen, die immer feuriger wurden.
Godric löste sich von ihr, schob sie lächelnd einen Schritt nach vorne und streifte ihr Shirt ganz ab. Severina drehte sich zu ihm um, zog auch ihm das Shirt über den Kopf, denn in ihrem Herzen hatte sie nur noch ein Verlangen….sie wollte seine Haut endlich ganz nah an der ihren fühlen. Wiederum nahmen sich die Zwei in die Arme, setzten ihre Küsse fort, die immer mehr von Lust und forderndem Verlangen erfüllt wurden und sanken in den warmen, weichen Sand, der ihre Körper aufnahm, wie das weichste Bett. Schon bald löste Godric seine Lippen von ihrem Mund und küsste sich zu ihrem Hals, an dem er knabberte und den er mit seiner Zunge streichelte. Severina schloss wohlig seufzend die Augen, krallte ihre Finger in seine wirren Haare und genoss auch die kleinste Berührung. Immer tiefer glitt er an ihrem zitternden Körper hinab, erreichte ihre Brüste, die er küsste und mit seiner Zungenspitze ihre Brustwarzen umkreiste, was Severina ein kaum zu hörendes Stöhnen entlockte. Godric legte seine Hände um ihre Taille, bog ihren Leib ein wenig zu sich hoch und küsste sich mit seinen Lippen weiter herunter, was bei ihr das Gefühl auslöste, er würde eine brennende Spur auf ihrer Haut hinterlassen. Severina war gefangen genommen von seinen zärtlichen Berührungen, merkte nicht, das er den Verschluss ihrer Hose öffnete und sie abstreifte, denn sie war auf dem besten Wege sich in der aufkommenden Lust zu verlieren, die immer mehr von ihrem Körper und Geist Besitz ergriff. Godric kam wieder hoch zu ihr, senkte seinen Kopf über ihren, drängte seine Zunge voller wilder Gier zwischen ihre Lippen und küsste sie so lustvoll, das es ihr den Atem verschlug. Seine Hand erforschte die weiche Haut ihrer Schenkel, die unter seinen Berührungen bebten und die er mit sanftem Druck öffnete. Er streichelte sich immer weiter, dabei nicht das Ziel aus den Augen verlierend, das er erreichen wollte und als er es fand und endlich das Zentrum von Severinas angewachsener Lust berührte, das sie ihm so willig darbot, krallte sie ihre Finger in die Haut seines Rückens und stöhnte laut auf. „Ich will dich auf eine Reise in den Himmel….das Paradies…..auf den Gipfel entführen“, hauchte Godric in ihr Ohr und sein heißer Atem verstärkte das Verlangen noch, das Severina sowieso schon kaum noch unter Kontrolle hatte.
Godric kniete sich vor sie hin, schob ihre Beine auseinander und betrachtete sie einfach einen Moment lang, ohne auch nur irgendetwas zu tun oder sie zu berühren. Severina öffnete die Augen, hob ihren Kopf und sah ihn an. Sprechen konnte sie nicht, denn die Lust und die Sehnsucht danach ihn wieder zu fühlen, nahmen ihr das Können klare Worte zu artikulieren. Ein kleines Grinsen überzog sein Gesicht, als er sich ganz langsam herunterbeugte und für den Bruchteil einer Sekunde ihren höchsten Lustpunkt mit der Spitze seiner Zunge streifte. Ein leichtes Gefühl des Triumpfes erfüllte ihn, als er das Feuer in ihren Augen sah, das durch seine kurze Berührung noch tiefer geworden war. Er ließ sie nicht einen Moment aus den Augen, als er weitermachte und genoss, dass die Glut in Severinas Blick immer heißer aufloderte. Seine Berührungen kamen dem Flügelschlag eines Schmetterlings gleich, denn er streifte sie nur sachte und deutete mehr an, als das er wirklich Kontakt zu ihrem Körper herstellte. Vor Severinas Blick verschwammen die Bilder, machten Blitzen Platz, die in ihrem Inneren zuckten und ihr ganzer Körper schien in Flammen zu stehen. Sie nahm ihre Umgebung überhaupt nicht mehr wahr, sonder ließ sich von der Welle der Lust und Wonne mitreißen, die sie vom tiefsten Punkt ihrer Seele überspülte und ließ sich von ihr hinweg tragen. Sie konnte nichts mehr sehen….sie konnte nicht mehr sprechen….ihre einzige Empfindung war das Spüren….das Spüren seiner Nähe, das Spüren seiner Lust und das Spüren ihres Blutes, das wie ein reißender Strom durch ihre Adern gepumpt wurde.
Als sie drohte die Kontrolle zu verlieren, richtete sie sich ein Stück weit auf, stöhnte auf, als sie ihn sah, wie er sie verwöhnte, seinen Blick auffing, der auf ihrem Körper ruhte und sammelte ein paar wenige Worte, die sie zitternd heraus brachte. „Komm ganz zu mir. Ich kann nicht mehr warten und ich will nicht mehr warten.“ Godric sagte kein einziges Wort, sondern lächelte nur, kam über sie und sah ihr tief in die Augen während er seinen harten Stab Stück für Stück in ihren Körper schob, der ihn so ungeduldig erwartete. Was jetzt passierte, hatten die Beiden noch niemals vorher in vergleichbarer Form erlebt…… Es war nicht einfach nur Sex…es war nicht einfach nur der Akt an sich…..es war nicht einfach nur Geschlechtsverkehr….es war viel mehr….es war das Gefühl Eins zu werden…..das Gefühl zu verschmelzen….das Gefühl zu einem einzigen Körper zu werden…..das Gefühl von wahrer Liebe, das die Zwei auf den Weg geradewegs in den Himmel führte.
Sie tauschten tiefe, zärtliche Küsse aus während sich Godric mit einer Intensität in ihr bewegte, die ihr den Verstand nahm. Ein feiner glänzender Schweißfilm bildete sich auf ihren erhitzten Körpern, die voller Wollust waren und den Anderen nicht mehr freigeben wollten. Schritt für Schritt näherten sie sich dem Höhepunkt….der Erfüllung….der endgültigen Vereinigung ihrer Seelen und als sie ihn gemeinsam erreichten, glaubten sie wirklich den Gipfel erreicht zu haben….das Paradies vor Augen zu haben und Eins geworden zu sein mit dem Partner, den man so lange gesucht und schmerzlich bis hier hin vermisst hatte.
Lange lagen sie danach einfach nur da. Hielten den Anderen fest umklammert, genossen die auslaufenden Wellen, die ihre Hitze kühlte, denn sie lagen halb im Wasser und gaben sich dem unbeschreiblichen Gefühl hin, das sie erfüllt hatte. „I love you“, flüsterte Severina irgendwann in Godrics Ohr und er zwinkerte ihr lächelnd zu. „Dito!“, erwiderte er, küsste sie zärtlich, zog sie noch fester in seine Arme und schlief glücklich in der gleichen Sekunde ein wie sie.




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