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Abenteuer auf Darkspank Manor
Folgende Geschichte ist rein fiktiv und ein Produkt meines Hirns, welches die Hilfe meiner Hormone dabei in Anspruch nahm. Hätte es allein gearbeitet, wäre vielleicht etwas Ernsthafteres herausgekommen, aber so haben wir hier eine Story, die dem/der einen oder anderen Leser/in vielleicht etwas grausam erscheint, die anderen aber möge es im höchsten Maße erregen, was sie hier zu lesen bekommen. Aber merke: Es ist alles erstunken und erlogen, nichts davon ist je passiert. Eltern haften für ihre Kinder, und liebe Kinderchen, spielt lieber „Dragon Age“, „GTA IV“, „Brütal Legend“ oder „Halo“, da wird echt gemetzelt. Hier gibt’s bloß Sex, ergo langweilig und eklig.
Nehmen wir mal an…oder stellen wir uns vor, da gäbe es ein großes Schloss, gebaut Ende 19./ Anfang 20. Jahrhundert im Stil der Neoromanik. Dunkelrote Fassade, zwei dicke Türme, ein großes Portal in der Mitte, düster trotzend steht es in der Abenddämmerung wie von Alfred Hitchock erdacht. Um eine Turmspitze flattert eine Fledermaus in den grauschwarzen Himmel, vom nahen See steigt dichter Nebel auf. Ein Käuzchen schreit auf als hätte es ein Kommando von der Regie bekommen. Hier gibt es aber keinen Hitchcock, und es gibt auch keine Regie. Wir sehen dem Schauspiel ganz einsam und allein zu. Nur zusehen! Denn erleben werdet ihr es nur in euren Träumen. Seid lieber froh darüber!
Ein altmodisches schwarzes Taxi fährt knirschend die Auffahrt hoch. Nein, wir sind auch nicht in einem Edgar-Wallace-Film! Das ist allein ein Shyly-Traum!
Die Tür klappt auf und wieder zu, das Taxi fährt davon und lässt drei blutjunge Mädchen auf dem kiesbedeckten Weg stehen. Alle drei gehen nun die Treppe hoch auf das Portal zu, zupfen dann an ihren Haaren und Mänteln herum, bis sie sich einig sind, man könne sich sehen lassen. Eine der Drei betätigt den riesigen Türklopfer aus schwerem Messing. Es dröhnt furchtbar laut und der Nachhall lässt den Dreien die Gänsehaut über den Rücken laufen. Sie warten, aber es rührt sich nichts. Der Nebel wabert inzwischen schon um das Schloss herum. Die Mädchen drehen sich um und schauen in den Park, können aber kaum noch die Auffahrt erkennen, so dick und schwer liegt das nasse und feuchte Gruselgebilde in der Luft.
„Ich hab ja gleich gesagt, das ist Wahnsinn! Die Leute reden nicht umsonst so schlecht von diesem Haus. Wir sollten verschwinden!“ schimpfte mit zitternder Stimme die blonde Leonore.
„Aber wie denn? Das Taxi ist längst über alle Berge, der Fahrer war so schnell weg, ich hab ihm kaum das Geld in die Hand drücken können. Und die nächste Ortschaft ist mehr als zehn Meilen entfernt. Zu Fuß wäre Mord!“ kreischte ängstlich Amalie.
„Sag das Wort nicht zu laut! Hier sollen merkwürdige Dinge geschehen. Oder wieso heißt dieser Trutzbau Darkspank Manor?“ flüsterte Klothilde.
„Ja, ja, ja, aber keiner will auf mich hören!“, meckerte Leonore weiter und äffte dann mit quäkender Stimme nach: „Die suchen drei Dienstmädchen bei gutem Gehalt, freie Kost und Logis inbegriffen, bla bla bla!“, und dann schriller, „Und sieh dir das an? Jetzt hängen wir hier rum und kommen nicht mehr weg! Und seht euch diese Suppe an, das ist ja zum fürchten! Meine Haare sind schon ganz feucht! Und überhaupt! Ich hätte nie mit euch mitfahren sollen. Wer weiß, was uns hier alles noch zustö…“, erschreckt wandte sie sich um zum Schloss, weil plötzlich das große schwere Portal zu knarren anfing…
Fortsetzung hier in diesem Thread...
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